Schulsachenaktion hat 150 Kinder unterstützt: Dankeschön für großartige Spendenbereitschaft

Großes Dankeschön an die Spender/innen: (von links) Angelika Schaaf, Achim Lechner, Susanne Rittmann, Jörn Schulze und Suzanne Pfefferle präsentieren den Gesamtbetrag der eingegangenen Geldspenden für die Schulsachenaktion 2018. Foto: ch
Bretten: Brettener Woche Kraichgauer Bote |

Zweieinhalb Monate nach Ende der diesjährigen Schulsachenaktion haben Diakonisches Werk Bretten und Brettener Woche gemeinsam eine positive Bilanz gezogen.

BRETTEN (ch) Zweieinhalb Monate nach Ende der diesjährigen Schulsachenaktion haben Diakonisches Werk Bretten und Brettener Woche gemeinsam eine positive Bilanz gezogen. „Insgesamt wurde die Aktion von Spendern und Kindern sehr gut angenommen“, stellte der Dienststellenleiter des Diakonischen Werks Bretten, Achim Lechner, fest. Gestützt auf die großartige Spendenbereitschaft der Brettener Woche- und kraichgau.news-Leserfamilie, konnte in diesem Jahr rund 150 Kindern aus einkommensschwachen Familien bei der Schulausstattung unter die Arme gegriffen werden. „Das waren etwa doppelt so viele wie 2017“, rechnete Angelika Schaaf vor, die für die Koordination der Schulsachenaktion auf Seiten des Diakonischen Werks zuständig ist.

Rund 1.000 Bedarfskarten verschickt

Das Ergebnis ist umso beeindruckender, als die Schulsachenaktion erst im Vorjahr auf ein neues System umgestellt worden war. Um gezielter Kinder aus bedürftigen Familien zu erreichen, wurden in diesem Jahr vom Diakonischen Werk Bretten rund 1.000 Bedarfskarten zum Weiterreichen und Ausfüllen an Kindergärten, Schulen und Ämter versandt. Die ausgefüllten Karten mit Schulsachenbedarf konnten die Leserinnen und Leser während siebeneinhalb Wochen in der Geschäftsstelle der Brettener Woche einsehen und sich für die Erfüllung eines Wunsches entscheiden. Davon wurde reger Gebrauch gemacht. Noch bis kurz vor Aktionsschluss am 7. September wurden liebevoll verpackte und teils mit persönlichen Widmungen oder kleinen Süßigkeiten dekorierte Spendenpäckchen in der Brettener Woche-Geschäftsstelle abgegeben. „Dafür sagen wir unseren Leserinnen und Lesern im Namen der unterstützten Kinder ein von Herzen kommendes Dankeschön“, unterstrich Suzanne Pfefferle, Leiterin des WMV-Verlags, in dem Brettener Woche und kraichgau.news erscheinen.

2225 Euro auf dem Spendenkonto

Neben den Sachspenden überwiesen Leserinnen und Leser in diesem Sommer insgesamt 2225 Euro auf das beim Diakonischen Werk eingerichtete Spendenkonto für die Schulsachenaktion. „Eine stattliche Summe, die sich aus vielen, teils auch kleinen Einzelbeträgen zusammensetzt“, wie Angelika Schaaf erläuterte. Damit wurden Schulranzen und Gutscheine gekauft, um auch denjenigen Kindern zu helfen, deren Bedarfskarten nicht abgeholt worden sind. Das zeige zum einen, dass jede, auch jede kleine Spende hilft, und zum anderen, dass kein Kind leer ausgegangen ist, so die stellvertretende Diakonieleiterin Susanne Rittmann. Für Achim Lechner steht fest, dass Geldspenden eine entscheidende Bedeutung zukommt bei dem Bemühen, offen gebliebene Schulsachenwünsche doch noch zu erfüllen. „Daher sind wir auch den Geldspendern sehr dankbar“, versicherte der örtliche Diakoniechef.

Vorverlegung der Schulsachenaktion

Zugleich einigten sich Brettener Woche und Diakonisches Werk auf weitere, kleine Nachjustierungen, mit denen die Schulsachenaktion noch zielgerichteter und wirkungsvoller werden soll. Dies betrifft zunächst die Zielgruppe. Auf Vorschlag des Diakonischen Werks soll im nächsten Jahr ausschließlich zu Schulsachenspenden für Erst- und Fünftklässler aufgerufen werden. „Weil in diesen Klassenstufen die kostenträchtigsten Anschaffungen wie zum Beispiel Schulranzen oder Schulrucksack anstehen“, begründete Achim Lechner die Kurskorrektur. Außerdem kam die versammelte Runde zur Überzeugung, dass eine Vorverlegung der Schulsachenaktion sinnvoll ist, um den Familien mehr Sicherheit betreffs Erfüllung ihres Schulsachenbedarfs zu geben. Damit die Familien zu Beginn der Sommerferien Gewissheit haben, ob und was genau sie gespendet bekommen, sollen die Bedarfskarten schon nach den Osterferien an die Schulen und Kindergärten verschickt werden. Bereits nach Pfingsten erscheint dann der erste Aufruf zu Schulsachenspenden. Spender haben auch im nächsten Jahr wieder die freie Wahl, ob sie ein persönlich gestaltetes Spendenpäckchen für ein bestimmtes Kind packen möchten, oder ob sie mit einer bewussten Geldspende zum Ausgleich nicht erfüllter Schulsachenwünsche beitragen möchten.


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