Fachkraft für Abwassertechnik: Brettener Hebelschüler besichtigten Kläranlage Heidelsheim

Bruchsal: Kläranlage Heidelsheim |

Die beiden siebten Klassen der Johann-Peter-Hebelschule Bretten informierten sich im Rahmen des Projekts Schule Handwerk über das Berufsbild einer Fachkraft für Abwassertechnik in der Kläranlage Heidelsheim.

BRETTEN/BRUCHSAL (ab) Die beiden siebten Klassen der Johann-Peter-Hebelschule Bretten informierten sich im Rahmen des Projekts Schule Handwerk über das Berufsbild einer Fachkraft für Abwassertechnik in der Kläranlage Heidelsheim. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von den beiden Klassenlehrerinnen Katrin Oelschlegel und Pia Weisser sowie Bürgermeister a.D. Adalbert Bangha.

Alles klar beim Abwasser?

Fachkraft Erik Sturz, der diese Ausbildung selbst absolviert hat, führte die Schüler durch die Kläranlage und stellte die einzelnen Arbeitsschritte bei der Abwasserbehandlung vor. Zuvor erläuterte er in der Schaltwarte anhand einer Präsentation die grundlegenden Aufgaben des Abwasserverbandes Weißach- und Oberes Saalbachtal. Die Schaltwarte ist das Herzstück der Kläranlage, denn von hier aus werden alle technischen Einrichtungen im Verbandsgebiet überwacht und können von hier aus auch gesteuert werden. Daneben wird viel kontrolliert: Maschinen und technische Einrichtungen werden überwacht, Abwassermengen werden gemessen, Proben entnommen und im Labor analysiert. So wird garantiert, dass das geklärte Wasser den rechtlichen Anforderungen entspricht, bevor es die Kläranlage wieder verlässt.

Gute Noten in Naturwissenschaften

Während der Präsentation informierte Erik Sturz näher über den Ausbildungsweg zur Fachkraft für Abwassertechnik. Die duale Ausbildung dauert drei Jahre. Die Fachschule ist in Stuttgart, wo die Auszubildenden Blockunterricht erhalten. Ein Teil der Ausbildung wird also im Betrieb, der andere an der Berufsschule verbracht. Mathematik, Physik, Biologie und Chemie als zentrale Fächer vermitteln ein Grundverständnis für die Vorgänge in einer Abwasseranlage und wie diese Vorgänge gesteuert werden können. Daher wird bei Bewerbungen auf gute Noten in diesen Fächern geachtet.

Modernste Technik und kompetente Fachkräfte

Alles in allem erfuhren die Teilnehmer, dass nach dem Öffnen des Wasserhahns und dem Verschwinden des verschmutzten Wassers im Abwasserkanal modernste Technik und gut ausgebildete Fachkräfte erforderlich sind, um das Abwasser zu reinigen, damit es über die Einleitung in den Saalbach zurück in den natürlichen Wasserkreislauf gelangen kann. Gefreut haben sich die Teilnehmer, dass Susanne Strauß, Geschäftsführerin des Abwasserverbandes, vorbeischaute, um die Schülerinnen und Schüler zu begrüßen.
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