70 Jahre Porsche Sportwagen.

Das Cockpit eines frühen Porsche Rennwagen.
Man soll die Feste feiern wie sie fallen. Irgend ein Jubiläum gibt es immer: 40 Jahre Transaxale Modelle, 50 Jahre Porsche 911, 40 Jahre Porsche 911 Turbo und 1 Million Porsche. Nun kann die Zuffenhausener Sportwagenschmiede auf ein 70jähriges Bestehen zurück blicken. Seit 49 Jahre begleite ich diese Marke, habe Höhen und Tiefen in der Firmen- und Motorsportgeschichte miterlebt.
Die Geschichte der Marke Porsche beginnt 1948. Doch das Fundament des Sportwagenbauers bildet das Lebenswerk von Professor Ferdinand Porsche, das sein Sohn Ferry weiterführte. Ferdinand Porsche konstruierte bereits zu Beginn des letzten Jahrhunderts wegweisende Innovationen im Automobilbau. Mit dem Lohner-Porsche baute er 1900 ein Elektromobil mit Radnabenantrieb und auf dieser Basis wenig später den ersten allradgetriebenen Personenwagen der Welt. Ebenfalls im selben Jahr lieferte er mit der Entwicklung eines benzin-elektrischen Mischantriebs eine Vorlage für Hybrid-Fahrzeuge. 1931 gründete Ferdinand Porsche in Stuttgart ein eigenes Ingenieurbüro. Mit dem „Berlin-Rom-Wagen“ legte er 1939 die Grundlage für die Idee eines Sportwagens mit dem Namen Porsche. Die Verwirklichung dieses Traums war allerdings seinem Sohn Ferry 1948 mit dem Typ 356 vorbehalten.
Das Nachfolgemodell des 356, der von Ferry Porsches Sohn Ferdinand Alexander entworfene Porsche 911, verhalf dem Unternehmen endgültig zum Durchbruch als einem der technisch und stilistisch führenden Sportwagenhersteller der Welt. Der 911, 1963 erstmals der Weltöffentlichkeit präsentiert, wurde inzwischen mehr als eine Million Mal gebaut.
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