Umwelt- und Klimaschutz Hand in Hand mit Gemeindeentwicklung

Umwelt- und Klimaschutz Hand in Hand mit Gemeindeentwicklung. Verleihung des Grünen Gockels.

Bruchsal-Helmsheim/-Heidelsheim (kn) Mit der Präambel der Umweltleitlinien der Evangelischen Kirchengemeinden Helmsheim und Heidelsheim: „Im Glauben an die Liebe Gottes, des Schöpfers, erkennen wir dankbar das Geschenk der Schöpfung, den Wert und die Schönheit der Natur.“ (Charta Oecumenica 22.04.2001) begann Sonja Klingberg-Adler vom Büro für Umwelt und Energie im Evangelischen Oberkirchenrat in Karlsruhe die Laudatio zur feierlichen Übergabe der Grüner-Gockel-Zertifikate und der entsprechenden Plaketten im feierlichen Rahmen des gemeinsamen Gottesdienstes auf dem Aschberg.

In Baden einmalig

Somit sind jetzt die beiden Kirchengemeinden die ersten im Raum Bruchsal und zwei von etwa 900 Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen bundesweit, die nach erfolgreicher Validierung mit dem Grünen Gockel, der dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS entspricht, zertifiziert wurden. Die Tatsache, dass die beiden selbstständigen Gemeinden bereits in der Einführungsphase ein gemeinsames Umwelt-Team haben, ist zumindest in Baden einmalig.

Vorbild und Multiplikator

Jetzt sind die Evangelischen Kirchengemeinden Helmsheim und Heidelsheim laut Klingberg-Adler Vorbild und Multiplikator und tragen mit ihrem Engagement den Umwelt- und Klimaschutz in die Welt. Gleichzeitig geht es durch Erstellen der Umweltbilanz, Erarbeiten von Verbesserungspotential und den damit verbundenen Leitlinien, Zielen und konkreten Maßnahmen, die regelmäßig überprüft werden, auch um Gemeindeentwicklung, die im Rahmen des Grünen Gockels durch den erhöhten Anspruch auf landeskirchliche Fördergelder belohnt wird.
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