GEBET UND VERTRAUEN AUF GOTT (Matthäus 6:1-14)

14. September 2018
19:00 Uhr
Königreichssaal, 75056, Sulzfeld

„Passt auf, dass ihr eure Gerechtigkeit nicht vor anderen zur Schau stellt.“ Jesus verurteilt eine solche Scheinheiligkeit, indem er hinzufügt: „Wenn du den Armen etwas gibst, dann posaune das nicht hinaus, wie es die Heuchler . . . tun“ (Matthäus 6:1, 2). Es ist besser, so zu helfen, dass andere es nicht mitbekommen.

Als Nächstes sagt Jesus: „Wenn ihr betet, dann macht es nicht wie die Heuchler, die sich gern in den Synagogen und an den Ecken der Hauptstraßen hinstellen, um beim Beten gesehen zu werden.“ Stattdessen empfiehlt er: „Wenn du betest, geh in dein Privatzimmer, schließ die Tür und bete dann zu deinem Vater, der im Verborgenen ist“ (Matthäus 6:5, 6). Jesus hat grundsätzlich nichts gegen öffentliche Gebete; er selbst hat auch öffentlich gebetet. Er ist allerdings gegen Gebete, durch die sich jemand hervortun und Komplimente ernten will.

Er rät seinen Zuhörern: „Sagt beim Beten nicht immer und immer wieder dasselbe, wie es Menschen anderer Völker tun“ (Matthäus 6:7). Es ist nicht falsch, immer wieder wegen derselben Sache zu beten. Doch Jesus verurteilt es, wenn man „immer und immer wieder“ dieselben auswendig gelernten Phrasen aufsagt. Dann stellt er ein Mustergebet vor, das sieben Bitten enthält. Die ersten drei drehen sich um Gottes Herrscherrecht und seinen Vorsatz — dass Gottes Name geheiligt wird, sein Königreich kommt und sein Wille geschieht. Erst dann sollten wir um Persönliches beten wie das Essen für den Tag und die Vergebung der Sünden. Wir können Gott auch bitten, Versuchungen nicht so schlimm werden zu lassen, dass wir sie nicht ertragen können, sondern uns vom Bösen zu befreien.

Außerdem:

Schätze aus Gottes Wort aus Johannes 3 - 4

Lebendiges Wasser:
In seiner wörtlichen Bedeutung bezieht sich der griechische Ausdruck auf fließendes Wasser, auf Quellwasser oder auf Frischwasser aus einem Brunnen, der von Quellen gespeist wird. Den Gegensatz dazu bildet stehendes Wasser aus einer Zisterne. Der hebräische Ausdruck für „frisches Wasser“ in 3.Mo 14:5 bedeutet wörtlich „lebendiges Wasser“. In Jeremia 2:13 und 17:13 wird Jehova als „die Quelle lebendigen Wassers“ beschrieben. Damit ist symbolisches Wasser gemeint, das Leben schenkt. Im Gespräch mit der Samariterin gebrauchte Jesus den Ausdruck „lebendiges Wasser“ im übertragenen Sinn, doch wie es scheint, fasste sie seine Worte zunächst buchstäblich auf (Joh. 4:11).

Quellenangabe:
Arbeitsheft
Liedertexte, Noten und Aufnahmen zum Download
Bibeltexte

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
Powered by Gogol Publishing 2002-2019. Dieses Nachrichtenportal mit dem integrierten Leserreporter-Modul und die gedruckte Zeitung werden mit Gogol Publishing produziert - dem einfachen Redaktionssystem für Anzeigenblätter und Lokalzeitungen.