Feinstaubmessungen in Gondelsheim

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Die Dieselmotoren werden zwar ständig verbessert, aber die Abgase enthalten immer noch Stickoxide, Feinstaub und andere giftige Chemikalien. (Foto: Fotolia/olando)

An vielen Messstellen in der Region wird inzwischen die Belastung mit den gesundheitsschädlichen Emissionen erfasst und in einer zentralen Datenbank dokumentiert. Zwischenzeitlich gibt es auch in Gondelsheim zwei Messstationenn.

Gondelsheim (mar) An vielen Messstellen in der Region wird inzwischen die Belastung mit den gesundheitsschädlichen Emissionen erfasst und in einer zentralen Datenbank dokumentiert. Zwischenzeitlich gibt es auch in Gondelsheim zwei Messstationen auf dem Gelände des Unternehmers Roland Fella. Zusammen mit dem Brettener Experten Rainer Dosch erfasst er dort sowohl die Feinstaub-Werte der nahen B35 als auch jene auf der dem Ortskern zugewandten Seite seines Firmen-Areals. Eine weitere Messtelle, die geeignet ist, die Feinstaubbelastungen durch Heizungen und Kaminöfen zu messen, soll noch installiert werden. Entwickelt wird derzeit auch ein Messsystem, um die Werte für Stickoxide zu messen. Diese Schadstoffe kommen vor allem aus Dieselmotoren.

"Situation langfristig verbessern"

Die so gewonnenen Messwerte sollen langfristig dazu beitragen, die Situation im Ort besser einschätzen zu können, um im Zweifelsfall für die Gesundheit der Gondelsheimer Bürger eingriffen zu können, so die Stadt in einer Mitteilung. Gondelsheims Bürgermeister Markus Rupp dankte Fella, der auch Initiator des E-Car-Sharings in der Wirtschaftsregion Bruchsal ist und Dosch bei einer Besichtigung der Messstationen für deren Engagement und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass durch diese Pionierarbeit das Netz an Messstationen in Zukunft noch engmaschiger wird. Vor allem freute sich Rupp, dass, nachdem die Lärmemissionen an der B35 bekannt und gemessen seien, nun auch die Schadstoffemissionen erfasst werden würden.
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Rainer Dosch aus Bretten | 09.02.2018 | 09:35   Melden
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