Eine Vision wird Wirklichkeit: Familienherberge „Lebensweg“ eingeweiht

Illingen: Familienherberge Lebensweg |

Bereits 2012 hatte Karin Eckstein einen Lebenstraum. Ihre Vision: Ein Platz, der es schwerstkranken Kindern und ihren Eltern ermöglicht, vom mühseligen Alltag abzuschalten und neue Kraft aufzutanken. Jetzt war es am vergangenen Wochenende (4. bis 6. Mai) so weit. Die Familienherberge "Lebensweg" wurde eingeweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Schützingen (LSchm) Im Vorfeld zur offiziellen Eröffnung der Familienherberge Lebensweg fand am vergangenen Freitag ein „Preview“ für Großspender und geladene Gäste statt. Die Gäste hatten die Gelegenheit, sich bei Führungen vorab einen Eindruck vom eingerichteten Haus zu verschaffen. Durch das Rahmenprogramm mit Liedbeiträgen des Botschafters Jay Alexander, einer Zaubervorführung von Dr. Speer alias Amani, sowie einer Versteigerung zugunsten der Familienherberge, führte die Moderatorin Kimsy von Reischach. Auch die Botschafter Guido Buchwald und Carina Bär beteiligten sich am Programm. Ziel des Abends war es auch, die geladenen Spender von der Notwendigkeit einer langfristigen Unterstützung zu überzeugen.

Großes Interesse der Öffentlichkeit

Samstag und Sonntag herrschte dann reges Treiben am Gelände um die Familienherberge. Die Mitglieder vom "Förderverein Lebensweg" und ihre Helfer hatten ein vielfältiges Rahmenprogramm organisiert. Bei Führung durch die Räume, wurden Interessierte mit dem Konzept und der Philosophie hinter der Einrichtung vertraut gemacht: "Hell, offen, Wohlfühl-Atmosphäre, Vertrautheit, Unterstützung bieten, Freiraum schenken." Für die Verpflegung der Gäste sorgte die Feuerwehr Schützingen. Verschiedene Bands, Chöre und Musikvereine trugen zur Unterhaltung bei.

Weitere Spenden zur Aufrechterhaltung des Tagesbetriebs nötig.

Schon am 17. Mai werden die ersten sechs Familien einziehen. Für die laufenden Kosten werden dringend Spenden benötigt. Susanne Kiefner (Mitglied des Vorstands) betonte, dass die Kosten für den Tagesbetrieb sehr hoch sind. "Wir werden nicht wie Kurkliniken von den Krankenkassen unterstützt. Deshalb sind wir nach wie vor auf Spenden angewiesen. Auch suchen wir immer Unterstützer, zum Beispiel als Mitglied im Förderverein.
Link zur Spenden Seite

Alle Fotos: Lothar Schmitt
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