Toter an Landstraße: Opfer hatte Autohandel in Rastatt

Das Auto des Opfers, ein rechtsgelenkter grauer Audi A6, wurde am Mittwochmittag, 19. September, in Maximiliansau in Rheinland-Pfalz sichergestellt. (Foto: Polizeipräsidium Karlsruhe)

Der in der vergangenen Woche tot an einer Landstraße gefundene Iraker hat in Rastatt einen Autohandel betrieben und seit mehr als 20 Jahren in Deutschland gelebt.

Bad Herrenalb (dpa/lsw) Der in der vergangenen Woche tot an einer Landstraße gefundene Iraker (wir berichteten) hat in Rastatt einen Autohandel betrieben und seit mehr als 20 Jahren in Deutschland gelebt. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Die Ermittlungen zum sozialen Umfeld des Mannes und einem Tötungsmotiv laufen demnach weiter. In den vergangenen Jahren sei der Mann in Baden-Baden gemeldet gewesen.

135 Spuren entdeckt und rund 60 Hinweise erhalten

Die Leiche des 47-Jährigen war am 17. September gegen 22.00 Uhr an der Landstraße 340 zwischen Bad Herrenalb und Dobel (Kreis Calw) entdeckt worden. Sein Auto war 40 Kilometer entfernt im rheinland-pfälzischen Maximiliansau abgestellt gewesen. Die Sonderkommission "Tanne" geht laut Mitteilung nun davon aus, dass der Fundort der Leiche auch der Tatort ist. Die Auswertung der ersten Tatortspuren habe aber noch keine konkreten Hinweise auf den oder die Täter gebracht. Bislang hätten die Ermittler 135 Spuren entdeckt und rund 60 Hinweise erhalten.

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