„Wer hilft mir, wenn ich krank bin?“: Infocafé in der Fauststadt

Wann? 23.01.2019

Wo? Seniorenwohnanlage, Stephan-Gerlach-Straße 2, 75438 Knittlingen DEauf Karte anzeigen
Knittlingen: Seniorenwohnanlage |

Gemeinsame Veranstaltung von Krankenpflegeverein, Seniorentreff und Beratungsstelle für Hilfen im Alter.

Knittlingen (kn) Aktuelle Themen aus Gesundheit, Altenhilfe und Sozialrecht stehen im Mittelpunkt der Reihe „Infocafé“. Das Infocafé findet etwa alle zwei Monate von 14.30 Uhr bis 16 Uhr in der Caféteria der Fauststadt-Seniorenwohnanlage Knittlingen (Stephan-Gerlach-Straße 2) statt. Der Eintritt ist frei.

Krankheit oder Unfall können alles auf den Kopf stellen

In der Veranstaltung am Mittwoch, 23. Januar, steht ein Vortrag auf dem Programm. Titel des Referats von Wolfram Scheffbuch, Sozialarbeiter bei der Beratungsstelle für Hilfen im Alter in Mühlacker ist: „Wer hilft mir, wenn ich krank bin?“. Eine Krankheit oder ein Unfall können alles auf den Kopf stellen. Auf einmal ist man auf Unterstützung angewiesen. Die medizinische Hilfe durch Ärzte und Therapeuten muss organisiert werden und ist mit reichlich Bürokratie verbunden. Daneben kann der Kranke nicht mehr wie vorher seinen Haushalt versorgen, einkaufen oder für andere Familienmitglieder sorgen. Gerade für alleinlebende Senioren ist das eine große Herausforderung. Anders als beim einem Pflegefall müssen aber keine endgültigen Weichen gestellt werden. Im Normalfall geht es darum, nur wenige Wochen zu überbrücken. Auf diese Situationen wird beim Infocafé eingegangen.

Entlastung durch Kurzzeitpflege

Wolfram Scheffbuch wird dann in seinem Vortrag aufzeigen, welche Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten es in diesem Fall gibt und wie man durch Familie oder Nachbarn, aber auch durch ambulante Hilfen oder Pflegedienste unterstützt werden kann oder wann auch einige Wochen Kurzzeitpflege Entlastung bringen können. Auch auf die Bedeutung, Vertrauenspersonen für den Krankheitsfall zu bevollmächtigen und was dabei zu beachten ist, wird eingegangen. Außerdem werden Hilfen für Schwerstkranke am Lebensende Thema sein, die erst in den letzten Jahren flächendeckend Verbreitung gefunden haben. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu stellen. Nach Ende des inhaltlichen Teils wird Kaffee, Tee und Kleingebäck angeboten, so dass in kleiner Runde das Thema des Nachmittags noch weiter diskutiert werden kann.
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