Haie – und Martin Steinmeier mittendrin

Erfahrungsbericht ohne Käfig und doppelten Boden

Pfinztal (ee) Die Tauchgebiete heißen „Anchor Chain“, „Bimini“ und „Tiger Beach“ und befinden sich zwischen Florida (USA) und den zu Mittelamerika zählenden Bahamas (Inselstaat im Atlantik und Teil der Westindischen Inseln). Viele spannende Ecken mit Haifischen verschiedener Arten befinden sich in diesem Gewässer, das einem Dreieck gleicht. Dessen Eckpunkte liegen neun, 16 und nochmals neun Bootsstunden voneinander entfernt. Auf den Trip mit einem umgebauten Fischkutter hat sich Martin Steinmeier aus Berghausen eingelassen. Im voll besetzten Bürgerhaus berichtete der ambitionierte Hobbytaucher mit Filmclips und Fotos aus verschiedenen Perspektiven (aus der Luft per Drohne und Unterwasser) von diesem Abenteuer unter der Überschrift „Auge in Auge mit den großen Jägern unserer Meere“.

Haie sind eine bedrohte Tierart

Gemeinhin gilt der Hai als kaltblütiger Killer und Menschenfresser. Haie sind Fische aus der Klasse der Knorpelfische. Bekannt sind weltweit über 500 verschiedene Arten. Was aber kaum bewusst ist, ist die Bedrohung dieser Tierart, die im Ökosystem eine wichtige Funktion hat. „Save sharks“ („Schützt Haie“) lautet denn auch der weltweite Aufruf und Appell, den auch Martin Steinmeier dick unterstreicht und unterstützt. Es sind beeindruckende Tiere, die vor die Linse kommen. Ob Ammenhai, Bullenhai, Hammerhai, Riffhai oder Zitronenhai, überall trifft man Haie an. Was auffällt: Fast jeder Hai trägt die Spuren einer Verletzung, wie beispielsweise von einem Angelhaken.

75 spannende Minuten

Lustige Anekdoten aus dem von wechselhaften Wetterbedingungen geprägten Tagesgeschehen auf See lockern die spannende Exkursion auf. Dennoch sind die 75 Minuten spannend, insbesondere beim von Martin Steinmeier sehr zu empfehlenden Nachttauchen mit den Haien. Auch zu Gesicht bekam man den vier Meter langen Tigerhai „Emma“, dazu viele Fleckendelfine. „Diese Tiere hautnah in ihrem Umfeld zu erleben war für mich ein super Event“, resümierte Martin Steinmeier seine Reise.
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