Tanklöschfahrzeug „TLF 3 000“ an Berghausener Feuerwehr übergeben

(Foto: ee)

Ein Jubiläumsgeschenk, das 14 Tonnen auf die Waage bringt und 213 Kilowatt Motorleistung unter der Haube hat, erhält man nicht alle Tage.

Pfinztal (ee) In der Fahrzeughalle der Feuerwehr Berghausen hat das Tanklöschfahrzeug „TLF 3 000“ mit dem Funkrufnamen PF1/23 fortan seinen Platz und ersetzt das Tanklöschfahrzeug TLF 8/18, das 37 Jahre im Dienst stand. Dem 150. Geburtstag der Berghausener Floriansjünger wurde damit das Sahnehäubchen aufgesetzt. Zur Erinnerung: 1968 wurde der Feuerwehr zum 100. Geburtstag ein neues Feuerwehrhaus von der Kommune zum Geschenk gemacht. Mit dem an die örtlichen Bedürfnisse angepassten TLF 3 000 habe die politische Gemeinde am Feuerwehrbedarfsplan festgehalten, lobte Pfinztalkommandant und leitender Hauptbrandmeister Frank Bauer Gemeinderat und Rathausverwaltung bei der feierlichen Übergabe.

Ein maßgeschneidertes Fahrzeug mit einem 3500-Liter-Wassertank

Voran ging eine europaweite Ausschreibung für Fahrgestell, Aufbau und Beladung. Während der zwölfmonatigen Bauzeit sei die Zusammenarbeit mit den drei beauftragten Firmen reibungslos gewesen. Ein maßgeschneidertes und praktisches Fahrzeug mit einem 3500-Liter-Wassertank als Herzstück wurde geliefert, gab Abteilungskommandant Michael Kuglstatter Detailinformationen. Für Bürgermeisterin Nicola Bodner sind Investitionen in eine leistungsfähige und moderne Feuerwehr, wie das TLF 3 000 mit einem Gesamtpreis von 302.000 Euro, eine Selbstverständlichkeit. Erfreulich auch, fügte die Dienstherrin der Feuerwehr hinzu, dass ein Landeszuschuss von 75.000 Euro gewährt wird. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Jürgen Bordt sieht in dem neuen Fahrzeug mit guter und sinnvoller Technik einen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung.

„Feuerwehr funktioniert dank Teamarbeit, guter Ausrüstung und technischer Hilfsmittel“

Die Firmenvertreter Wolfgang Dold, Uwe Freidinger und Florian Wildner attestierten dem TLF 3 000 Power und Robustheit sowie eine Technik auf neuestem Stand als Voraussetzung für gute und nützliche Dienste. Wer beim Festumzug zum Feuerwehrjubiläum im Juli genau schaute, konnte das TLF 3 000 bereits als letzte Zugnummer erkennen. Seit dieser Zeit wurden die künftigen Benutzer im Umgang mit dem neuen Auto geschult, auch wurden damit bereits Einsätze gefahren. Gebet, Fürbitten und Segnung durch die evangelische Gemeindepfarrerin Nicola Enke Kupffer und den katholischen Patoralreferenten und Notfallseelsorger Thomas Trzebitzky standen unter dem Leitsatz „Feuerwehr funktioniert dank Teamarbeit, guter Ausrüstung und technischer Hilfsmittel.“
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