Mann steckt nach Unfall drei Stunden in Auto fest 

Nach einem Unfall hat ein 41-Jähriger auf der noch nicht fertig gestellten Ortsumgehung von Pforzheim drei Stunden schwer verletzt in seinem Auto festgesteckt. Zuvor hatte er sich mit dem Wagen mehrfach überschlagen. (Foto: Pixabay, Golda)

Nach einem Unfall hat ein 41-Jähriger auf der noch nicht fertig gestellten Ortsumgehung von Pforzheim drei Stunden schwer verletzt in seinem Auto festgesteckt. Zuvor hatte er sich mit dem Wagen mehrfach überschlagen.

 
Pforzheim (dpa/lsw) Wegen eines Niesanfalls sei der Mann in der Nacht zum Samstag geradeaus in den Baustellenbereich eingefahren, anstatt der Autobahnausfahrt weiter zu folgen, sagte ein Polizeisprecher. Die Straße ist bereits vollständig ausgebaut. Allerdings sei der 41-Jähriger wegen weiterer Niesanfälle von der Straße abgekommen.

"Er war in einem nicht öffentlichen Verkehrsraum"

Dem Schwerverletzten gelang es nach Angaben der Polizei, seinen Bruder anzurufen. Allerdings wusste er nicht, wo er war. Beamte suchten den Mann, konnten ihn jedoch zunächst nicht finden. «Er war in einem nicht öffentlichen Verkehrsraum. Die Polizei hat jedoch nur die regulären Straßen abgefahren», erklärte der Polizeisprecher. Nach drei Stunden fanden die Beamten den Schwerverletzten schließlich, weil er seinem Bruder über WhatsApp seinen Standort mitteilte. Der Autofahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Er erlitt mehrere Quetschungen und Knochenbrüche. Die Polizei schätzt den Schaden am Auto auf 30 000 Euro.
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