Pforzheim: Großer Polizeieinsatz bei Abschiebung

Bei der geplanten Abschiebung einer nigerianischen fünfköpfigen Familie war am frühen Montagmorgen, 12. März, in Pforzheim ein größeres Polizeiaufgebot notwendig. (Foto: Pixabay, BlaulichtreportDE)

Bei der geplanten Abschiebung einer nigerianischen fünfköpfigen Familie war am frühen Montagmorgen, 12. März, in Pforzheim ein größeres Polizeiaufgebot notwendig, da sich der 38-jährige Familienvater mit einem Messer bewaffnet hatte. 

Pforzheim (kn) Bei der geplanten Abschiebung einer nigerianischen fünfköpfigen Familie war am frühen Montagmorgen in der Eutinger Straße in der Pforzheimer Oststadt ein größeres Polizeiaufgebot notwendig, da sich der 38-jährige Familienvater kurzfristig mit einem Messer bewaffnete hatte. Das Polizeirevier Pforzheim-Nord war mit der Durchsetzung der Abschiebung der Familie nach Frankreich beauftragt worden. 

Plötzlich Messer unter dem Bett hervorgezogen

Während der 38-jährige Familienvater den Beamten vorgab, seine Sachen zusammenzupacken, zog er plötzlich unter seinem Bett ein Messer hervor. Der Mann baute sich mit dem Messer in der Hand drohend vor den Polizisten auf. Erst mit dem Ziehen der Dienstwaffen und dem Zeigen des Polizeihundes war es möglich, den Mann zu beruhigen, der sich dann festnehmen ließ.

Eltern mit Kindern wurden abgeschoben

Allerdings musste der laut Polizei äußerst aggressive und schreiende Nigerianer mit Verstärkung aus der Wohnung und in eine Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Pforzheim-Nord gebracht werden. Dort wurde durch einen Arzt seine Haft- und Flugfähigkeit bescheinigt. Die Eltern mit ihren Kindern im Alter von zehn und sechs Jahren sowie einem Kleinkind von einem halben Jahr wurden im Laufe des Montags zur geplanten Abschiebung zum Frankfurter Flughafen gebracht.

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