DER WEG ZUM LEBEN

Wann? 21.09.2018 19:00 Uhr

Wo? Königreichssaal, Karl-Fischer-Straße 11, 75056 Sulzfeld DEauf Karte anzeigen
Sulzfeld: Königreichssaal |

„Geht durch das enge Tor! Denn das breite Tor und der breite Weg führen in die Vernichtung und viele gehen hindurch. Doch das enge Tor und der schmale Weg führen zum Leben, und nur wenige finden ihn“ (Matthäus 7:12-14).

Es wird Menschen geben, die Jesu Jünger vom Weg zum Leben abbringen wollen. Darum warnt Jesus: „Vorsicht vor den falschen Propheten, die als Schafe verkleidet zu euch kommen, in Wirklichkeit aber gefräßige Wölfe sind!“ (Matthäus 7:15). Woran könnte man sie erkennen? Wie Jesus sagt, ist es bei Menschen ähnlich wie bei Bäumen. Ob sie gut oder schlecht sind, erkennt man an ihren Früchten. Falsche Propheten erkennt man also an dem, was sie lehren und tun. Es ist nämlich nicht nur das, was jemand sagt, das ihn zu einem Jünger macht, sondern auch das, was er tut. So manche behaupten, sie würden Jesus als ihren Herrn anerkennen. Aber was, wenn sie gar nicht Gottes Willen tun? Jesus wird dann zu ihnen sagen: „Ich habe euch nie gekannt! Verschwindet, ihr Gesetzlosen!“ (Matthäus 7:23).

Zum Abschluss seiner Predigt sagt Jesus: „Wer diese Worte hört und danach lebt, ist wie jemand, der so umsichtig war, sein Haus auf felsigen Grund zu bauen. Es regnete in Strömen, Wassermassen fluteten heran und der Wind rüttelte an dem Haus — aber es stürzte nicht ein, denn es war auf felsigen Grund gebaut“ (Matthäus 7:24, 25). Warum blieb das Haus stehen? Weil der Mann „tief grub und das Fundament auf felsigen Grund legte“ (Lukas 6:48). Es gehört also mehr dazu, als Jesu Worte nur zu hören. Wir müssen uns auch anstrengen, danach zu leben.Was ist aber mit dem, der „diese Worte hört und nicht danach lebt“? Er „ist wie jemand, der so dumm war, sein Haus auf Sand zu bauen“ (Matthäus 7:26). Der Regen, der Wind und die Wassermassen bringen dieses Haus zum Einsturz.


Außerdem:

Schätze aus Gottes Wort aus Johannes 5-6

Wie zieht der Vater Menschen zu sich? (Joh 6:44)

zieht ihn:
Das griechische Wort für „ziehen“ wird zwar für das Einholen eines Fischernetzes gebraucht (Joh 21:6, 11), doch das heißt nicht, dass Gott Menschen gegen ihren Willen zu sich zieht. Das Verb kann auch „zu etwas hingezogen werden“ bedeuten. Jesu Aussage ist möglicherweise eine Anspielung auf Jer 31:3, wo Jehova zu seinem Volk sagte: „Darum habe ich dich mit loyaler Liebe zu mir gezogen.“ (In der Septuaginta steht hier dasselbe griechische Verb.) Laut Joh 12:32 zieht auch Jesus Menschen aller Art zu sich. Wie aus der Bibel hervorgeht, hat Jehova den Menschen Willensfreiheit gegeben. Jeder kann selbst entscheiden, ob er ihm dienen will oder nicht (5Mo 30:19, 20). Menschen mit der richtigen Herzenseinstellung zieht Jehova liebevoll zu sich (Ps 11:5; Spr 21:2; Apg 13:48). Das tut er durch die biblische Botschaft und seinen heiligen Geist. Die Prophezeiung aus Jes 54:13, die in Joh 6:45 zitiert wird, bezieht sich auf alle, die der Vater zu sich zieht. (Vergleiche Joh 6:65.)

Quellenangabe:

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Bibeltexte
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