Glücklich seid ihr, wenn ihr diese Dinge tut

Wann? 04.11.2018 10:00 Uhr

Wo? Königreichssaal, Karl-Fischer-Straße 11, 75056 Sulzfeld DEauf Karte anzeigen
  Sulzfeld: Königreichssaal |

Einladung zur Zusammenkunft am Sonntag
Jeder ist herzlich willkommen zum Vortrag und zu einem Bibelstudium

„Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollende“ (JOH. 4:34)

Als Paulus zum Beispiel auf seiner ersten Missionsreise nach Lykaonien kam, hielten die Leute ihn und Barnabas für Superhelden. Sie dachten, die Götter Zeus und Hermes seien auf die Erde gekommen. Ließen sich Paulus und Barnabas bejubeln? Sahen sie das als willkommene Abwechslung zu der Verfolgung, die sie zuvor in zwei Städten durchgemacht hatten? Meinten sie, diese öffentliche Aufmerksamkeit könnte die gute Botschaft fördern? Im Gegenteil. Sie wehrten sich sofort, zerrissen ihre Kleider, rannten in die Menschenmenge und riefen: „Warum tut ihr das? Auch wir sind Menschen und haben die gleichen Gebrechen wie ihr“ (Apg. 14:8-15).


Es ist manchmal gar nicht so leicht, das umzusetzen, was wir aus Gottes Wort lernen. Warum? Weil das Richtige zu tun oft Demut erfordert. Unsere Demut ist allerdings ständig unter Beschuss. In den heutigen „letzten Tagen“ sind wir von Menschen umgeben, die „eigenliebig . . ., geldliebend, anmaßend, hochmütig“ und „ohne Selbstbeherrschung“ sind (2. Tim. 3:1-3). Oft wird über egoistisches Verhalten berichtet oder Menschen werden deswegen sogar gefeiert. Da könnte es sein, dass ein Diener Gottes zwar das Verhalten verachtet, die Ergebnisse aber beneidet (Ps. 37:1; 73:3). Vielleicht fragt man sich: „Bringt es denn etwas, die Interessen anderer über die eigenen zu stellen? Verlieren andere den Respekt vor mir, wenn ich demütig bin?“ (Luk. 9:48). Würden wir uns vom Egoismus der Welt anstecken lassen, könnte das unserer christlichen Identität und dem liebevollen Miteinander in der Versammlung schaden. Die Bibel enthält jedoch gute Vorbilder, an denen wir uns orientieren können.

Warum sind treue Diener aus alter Zeit gute Vorbilder?
Um das herauszufinden, wollen wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen:
- Wie sind sie Freunde Gottes geworden?
- Warum haben sie Gott gefallen?
- Woher bekamen sie die Kraft, seinen Willen auszuführen?

Sich beim Studieren solche Fragen zu stellen, ist ein wichtiger Teil unseres geistigen Ernährungsprogramms.


Das Studienthema dazu: (Online-Version)

WIE KÖNNEN WIR UNS EIN BEISPIEL NEHMEN . . .
- an der Demut von Paulus und Barnabas?
- an der Selbstlosigkeit von Epaphras?
- an der Selbstbeherrschung von König David, als Schimei ihn provozierte?



Vortrag:

„Befreiung aus einer finsteren Welt“

Für die gesamte Menschheit nehmen die Probleme immer mehr zu. So ist es überall, ganz gleich, ob da, wo man lebt, materielle Güter in Fülle vorhanden sind oder ob es daran mangelt. Überall herrscht Unsicherheit. Zu den instabilen wirtschaftlichen Verhältnissen, die an sich schon beunruhigend genug sind, gesellen sich schwierige Umweltprobleme, die den ganzen Erdball und alles Leben darauf bedrohen. Krankheiten nehmen überhand. Infektionskrankheiten, Herzleiden und Krebs fordern zahllose Menschenleben.

Die Unmoral hat sich auf die menschlichen Gefühle und das Familienleben verheerend ausgewirkt. Hinzu kommt der Umstand, dass die Welt von Gewalt erfüllt ist. Angesichts der Lage, in der sich die menschliche Gesellschaft befindet, muss man realistisch sein und sich mit den Fragen befassen:

Gibt es eine solide Grundlage für eine Befreiung in naher Zukunft?

Wenn ja, wie wird sie herbeigeführt? Und wer wird befreit werden? (Vergleiche Habakuk 1:2; 2:1-3.)

Was sich heute abspielt, erinnert uns an gewisse hochbedeutsame Zeitabschnitte der Menschheitsgeschichte. Der Apostel Petrus lenkt die Aufmerksamkeit auf Befreiungstaten, die Gott bei jenen Gelegenheiten vollbrachte, und gelangt dann zu folgender beruhigenden Schlussfolgerung: „Jehova weiß Menschen von Gottergebenheit aus der Prüfung zu befreien“ (2. Petrus 2:9). Beachten wir, was im Zusammenhang mit diesen Worten in 2. Petrus 2:4-10 gesagt wird.


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