Worauf richtest du deinen Blick?

Wann? 16.09.2018 10:00 Uhr

Wo? Königreichssaal, Karl-Fischer-Straße 11, 75056 Sulzfeld DEauf Karte anzeigen
Sulzfeld: Königreichssaal |

„Zu dir habe ich meine Augen erhoben, o DU, der du in den Himmeln wohnst“ (PS. 123:1)

Lass dich nicht zermürben. Selbst wenn uns immer wieder die gleichen Probleme zu schaffen machen, hören wir nicht auf, „das zu tun, was vortrefflich ist, denn zu seiner Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten“ (Gal. 6:9; 2. Thes. 3:13). Wie reagieren wir, wenn uns etwas frustriert oder wir uns wiederholt an anderen stoßen? Haben wir uns und unsere Zunge dann im Griff? (Spr. 10:19; 17:27; Mat. 5:22). Wenn wir uns provoziert fühlen, ist es wichtig, „dem Zorn Raum“ zu geben. Wessen Zorn? Dem Zorn Jehovas. (Römer 12:17-21.) Blicken wir weiter auf Jehova. Warten wir geduldig, bis er sich, falls nötig, der Sache annimmt. Sich selbst zu rächen würde mangelnden Respekt vor Jehova verraten.

Das Studienthema dazu: (Online-Version)

Dabei werden folgende Fragen beantwortet:
Was heißt es, den Blick auf Jehova gerichtet zu halten?
Warum durfte Moses nicht ins verheißene Land?
Was lernen wir aus dem, was Moses widerfuhr?


Vortrag:

Diene Jehova mit freudigem Herzen

„Ich habe mein Leben zerstört, und es ist zu spät, etwas daran zu ändern . . . Auf meinen Spaziergängen denke ich über mein Leben nach, und ich bin nicht glücklich darüber, dass ich es so gestaltet habe.“ Das sagte eine ältere Dame, die als Schauspielerin berühmt geworden war und anscheinend guten Grund gehabt hätte, glücklich zu sein. Doch ihre Worte kamen offensichtlich nicht aus einem freudigen Herzen.

Vergleiche damit einen Mann, der schon über siebenunddreißig Jahre mit Paralyse kämpft. Ein solcher Mensch hat anscheinend wenig Grund zur Freude. Dennoch spricht dieser Mann von Freude und sagt, er habe etwas gefunden, wodurch „das Leben wahrhaft lebenswert und sinnvoll“ werde.

Die meisten von uns haben weder schon so lange mit einem schmerzhaften Gebrechen zu kämpfen, noch sind sie weltberühmt geworden wie die oben erwähnte Künstlerin. Wahrscheinlich sind wir gewöhnliche Leute, die mit den täglichen Sorgen und Härten des Lebens fertig werden müssen. Unsere Erfahrungen bestätigen die Worte: „Der Mensch, vom Weibe geboren, ist kurzlebig und mit Erregung gesättigt“, und zweifellos stimmen wir der Feststellung zu, dass „die gesamte Schöpfung zusammen fortgesetzt seufzt und zusammen in Schmerzen liegt“ (Hiob 14:1; Römer 8:22).

Deshalb mögen wir uns fragen, ob überhaupt jemand auf der Erde wahre Freude empfinden kann — jenes „begeisternde oder beglückende Gefühl, das durch etwas Gutes oder Befriedigendes ausgelöst wird“. Was meinen Sie? Kann man wirklich Freude haben?

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