Aktualisierung: Am 7. Juli 2019 wählen die Walzbachtaler ein neues Oberhaupt

Karl-Heinz Burgey, Bürgermeister von Walzbachtal. (Foto: Gemeinde Walzbachtal)
Walzbachtal: Rathaus |

In Walzbachtal wird 2019 das Amt des Bürgermeisters neu vergeben. Der Grund: Amtsinhaber Karl-Heinz Burgey zieht sich nach zwei Amtszeiten zurück.

WALZBACHTAL (ch) Am Sonntag, 7. Juli 2019, werden die Walzbachtalerinnen und Walzbachtaler zu den Wahlurnen gerufen, um ihr Gemeindeoberhaupt neu zu bestimmen. Sollte ein zweiter Wahlgang nötig werden, findet dieser am 21. Juli statt. Das hat der Walzbachtaler Gemeinderat am gestrigen Montagabend beschlossen. Zugleich gab Amtsinhaber Karl-Heinz Burgey öffentlich bekannt, dass er nicht wieder antreten wird.

Jahresplanung als Grund für frühe Terminfestlegung

Die Amtszeit des Bürgermeisters läuft am 31. August 2019 ab. Der Grund dafür, weshalb man schon jetzt einen Wahltermin festgelegt habe, sei unter anderem die anstehende Jahresplanung, heißt es aus dem Rathaus. Die weiteren Fragen der Wahlorganisation wie zum Beispiel Wahlausschuss, Ausschreibung, Bewerbungsfrist und Kandidatenvorstellungen sollen voraussichtlich in der Januar-Sitzung des Gemeinderats entschieden werden.

Entscheidung „gut überlegt“

Er mache die Arbeit als Bürgermeister „sehr engagiert und mit hoher Motivation“, teilte Burgey im Vorfeld der gestrigen Gemeinderatsentscheidung auf Nachfrage von kraichgau.news/Brettener Woche mit. Bei Ablauf der Amtszeit sei er jedoch 64 Jahre alt. „Mit Blick auf Lebensalter und die hohen Anforderungen an dieses Amt, habe ich mich entschieden, mich nicht erneut zu bewerben.“ Diese Entscheidung sei „gut überlegt und in Abstimmung mit Ehefrau und Familie schon vor längerer Zeit getroffen.“ Die Fraktionen des Gemeinderates habe er bereits sehr frühzeitig informiert.

Rückzug auch aus Kreispolitik

Da Burgey neben seinem Amt als Bürgermeister auch einen Sitz im Kreistag hat, stellt sich die Frage, ob er weiter auf Kreisebene politisch aktiv bleiben möchte. Dies verneint er: „Ich möchte nach Ablauf der Amtszeit einen konsequenten Schnitt und einen Übergang ins Privatleben.“ Daher werde er sich zwar vor Ort weiter in verschiedenen Bereichen engagieren, aber nicht in der Kommunal- oder Kreispolitik. „Das heißt, ich werde im Mai 2019 konsequenterweise auch nicht erneut für den Kreistag kandidieren“, so Burgey.
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