Jahresabschluss beim Fanfarenzug

Josef Gessler seit 65 Jahren dabei

Der Fanfaren- und Trommlerzug Bretten 1504 e. V. feierte am vergangenen Samstag in der Brettener Stadtparkhalle seinen Jahresabschluss.

Musikalisch wurde der Abend in der vollbesetzten Halle durch den Fanfarenzug unter der musikalischen Leitung von Siegfried Schneider eröffnet. Der 1. Vorsitzende, Gerhard Schwarz, begrüßte die große Schar der Vereinsmitglieder mit einem kurzen Jahresrückblick.

Den abwechslungsreichen Programmreigen eröffnete -wie gewohnt- die Jugend im Fanfarenzug (JuFaZu), wo u. a. ein Streit zwischen Adventskerzen geschlichtet werden musste.

Passend zum Motto des Abends – Badische Weihnacht – brillierte Kabarettist Jörg Kräuter aus Bühl mit seinem 45-minütigen Vortrag, wobei bei keinem der Gäste die Augen trocken blieben. Jörg Kräuter mit „Das Beste aus Der König von Baden“ riss die Zuschauer mit.

Zahlreiche Ehrungen wurden anschließend vorgenommen. Herausragend sicherlich die 65-jährige Vereinszugehörigkeit von Josef Gessler. Für 60 bzw. 55 Jahre wurden Adolf Kusmitsch und Claus Weiss in Abwesenheit geehrt.
Seit 35 Jahren aktiv ist Freddy Zanger, für 30-jährige passive Vereinszugehörigkeit wurde Rolf Hildebrand geehrt. Der Jüngste im Bunde der zu Ehrenden war Finn Mader mit 10 Jahren. „Dass hier Tradition gemeinsam von jung bis alt gemeinsam erlebt wird zeigen diese Ehrungen“, so der Vorsitzende, Gerhard Schwarz. Der Vorsitzende der Vereinigung Alt Brettheim, Peter Dick, ließ es sich nicht nehmen den Jubilaren zu gratulieren.

Das Programm fand seine Fortsetzung mit dem Auftritt des Fanfarenzuges „Europa Fanfare“ aus der badischen Metropole Karlsruhe. Höhepunkt war der sich anschließende gemeinsame Auftritt mit dem Fanfarenzug Bretten.

Die Lacher auf seiner Seite hatte Maximilian Kottmann, der auch durch das Abendprogramm führte, mit seiner kleinen Hommage an den Schwartenmagen.

Für weitere beste Unterhaltung sorgte ein Trio aus den eigenen Reihen. Manfred Mössner, Karl-Heinz Göbel und Freddy Zanger führten ihre Sangeskünste vor.

Nach einigen vergnüglichen Stunden blieb es Maximilian Kottmann vorbehalten den offiziellen Teil der Feier zu beenden, was zahlreiche Gäste nicht davon abhielt noch einige Zeit in der Halle zu verweilen.
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