„Wer schlechte Arbeit belohnt, erntet schlechte Arbeit”: Leserbrief zum Oberbürgermeister-Wahlkampf in Bretten

(Foto: Pixabay, Andrys)

„Wer schlechte Arbeit belohnt, erntet schlechte Arbeit”: Leserbrief zum Oberbürgermeister-Wahlkampf in Bretten.

Bretten. Gute Arbeit belohnen... Wer gute Arbeit belohnt, erhält gute Arbeit. Eine andere Managementregel lautet: „Die Mitarbeiter, die sich destruktiv über andere äußern, sollten vom Vorgesetzten ins Visier genommen werden, weil die ‚stänkernden‘ Mitarbeiter mit ihrem Vorgehen versuchen, von ihren eigenen Missetaten abzulenken“. Diese Managementregeln haben sich seit vielen Jahrzehnten bewährt und könnten auf den aktuellen OB-Wahlkampf übertragen werden. Es sind jedoch nicht die Mitarbeiter des Rathauses gemeint, sondern diejenigen, die permanent den amtierenden Oberbürgermeister aufs Schärfste attackieren.

Oberbürgermeister Martin Wolff hat zur Amtsübernahme einen regelrechten Scherbenhaufen übernommen. Im Rathaus gab es personelle, finanzielle und strukturelle Defizite. Heute, so sagen viele Brettener, habe Herr Wolff wieder Führungskräfte aufgebaut, die selbst Entscheidungen treffen, die Finanzlage habe sich enorm verbessert und die Struktur im Rathaus könne sich sehen lassen. Alles in allem eine gute Arbeit. Umso unverständlicher ist das Vorgehen gegen OB Wolff, indem sie mit ihrem Finger permanent auf ihn zeigen, ohne als Mitbewerber im Wahlkampf aufzutreten, weil zum Beispiel verwaltungsrechtliche Vorschriften dies verbieten. Würde gemäß obiger Managementregel vorgegangen werden und diejenigen, die den Finger auf andere zeigen, näher unter die Lupe genommen, würden Lügen, Unregelmäßigkeiten, Rechtsverstöße und vielleicht sogar Amtsmissbrauch aufgedeckt werden. Wer schlechte Arbeit belohnt, erntet schlechte Arbeit.

Udo Simianer
Bretten
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