Das Christkind hat die Qual der Wahl: Erst checken – dann schenken

Mit diesem einfachen Rezept schreibt jeder eine hilfreiche Kundenbewertung. (Foto: Trustpilot A/S/akz-o)

75 Prozent der Deutschen informieren sich vor einem Kauf im Internet. Dabei stehen besonders die Bewertungen anderen Kunden im Vordergrund. Jedoch schreiben nur wenige selbst eine Bewertung. Dabei ist das ganz einfach.

(akz-o). Schenken macht Freude – und das besonders zu Weihnachten. Doch manchmal kann es ganz schön schwierig sein, das richtige Geschenk zu finden: zum Beispiel, wenn die Auswahl sehr groß oder man selbst kein „Fachmann” ist, vor allem wenn es um elektronische Geräte oder Konsolen, Spiele und Co. geht. Kein Wunder, dass 75 Prozent der Deutschen vor einem Kauf im Internet daher grundsätzlich Kundenbewertungen lesen. Zu diesem Ergebnis kam eine von dem Bewertungsportal Trustpilot in Auftrag gegebene YouGov-Studie, an der 1001 Deutsche teilnahmen. Obwohl so viele Käufer auf Bewertungen vertrauen, teilen die wenigsten ihre eigenen Erfahrungen. 32 Prozent der Befragten haben nach einem positiven Kauferlebnis noch nie eine Bewertung geschrieben, 28 Prozent tun dies nur selten.

Vor einem Kaufabschluss im Internet verbringen 60 Prozent der Befragten von 30 Minuten bis hin zu zehn Stunden damit, Kundenbewertungen in Portalen wie Trustpilot zu lesen. Auch wenn viele der Meinung sind, dass ihre Recherchezeit gut investiert war, ist der Zeitfaktor einer der am häufigsten genannten Gründe dafür, selbst keine Bewertung abzugeben – obwohl sich das oft in einer Minute erledigen lässt.

Selbst bewerten - anderen helfen

Doch „sharing is caring“. Wer sich beim Online-Shopping selbst mithilfe von anderen Kundenmeinungen informiert, kann der Community durch das Teilen seiner eigenen Erfahrungen etwas zurückgeben. Und gerade vor dem Weihnachtsfest kann man auf diese Weise ohne große Mühe anderen Menschen dabei helfen, die richtigen Geschenke zu finden und so für leuchtende Augen unter dem Tannenbaum sorgen. Mit diesen fünf Zutaten geht beim Schreiben von Bewertungen nichts mehr schief:

1. Einzelheiten erwünscht:
Statt nur zu berichten, ob etwas gut oder schlecht war, ist es wichtig, seine Meinung auch zu begründen. Was für den einen keine Rolle spielt, mag für den anderen ein KO-Kriterium sein.

2. Zeitnah am Geschehen:
Wer länger als 6 Monate damit wartet, seinen Strandurlaub zu bewerten, kann sich die Mühe sparen. In einem halben Jahr kann sich einiges ändern, weswegen ältere Erfahrungsberichte für die meisten uninteressant sind.

3. Bei der Sache bleiben:
Starke Emotionen haben in einer ernstzunehmenden Bewertung nichts zu suchen. Egal ob der Umzugshelfer überpünktlich vor der Tür stand oder am Ende Kratzer in den Möbeln waren – die meisten wünschen sich eine sachliche Schilderung der Lage.

4. Lost in Translation:
Beim Onlinekauf im Ausland ist eine Bewertung in der eigenen Muttersprache für andere Kunden wenig hilfreich. Man sollte seine Gedanken, wenn möglich, immer in der Sprache des Shops teilen, im Zweifelsfall auf Englisch.

5. Duden hilft:
Rechtschreibfehler und unvollständige Sätze sind wenig vertrauenserweckend. Vor dem Klick auf das „Veröffentlichen“-Knöpfchen lohnt ein zweiter Blick über den Text.
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