Berufliche Schulen Bretten: Ute Thumm und Wolfgang Foos in den Ruhestand verabschiedet

Von links: Barbara Sellin (Schulleiterin), Ute Thumm (Abteilungsleiterin „Übergang Schule und Beruf“) und Wolfgang Foos (Stellvertretender Schulleiter). (Foto: bn)

Mit dem Ende des Schuljahres 2016/2017 sind zwei prägende pädagogische Persönlichkeiten der Beruflichen Schulen Bretten (BSB) in den Ruhestand gegangen.

Bretten (bn) Im Rahmen der Abschlusskonferenz verabschiedete Schulleiterin Barbara Sellin ihren Stellvertreter Wolfgang Foos sowie die Abteilungsleiterin „Übergang Schule und Beruf“ Ute Thumm. „Es ist kein leichter Tag, wenn wir zwei langjährige und hoch geschätzte Mitglieder des Schulleitungsteams verabschieden müssen“, stellte Sellin zu Beginn der Verabschiedung fest. Der Beifall des Kollegiums bestätigte die Beliebtheit der künftigen Pensionäre, die die Geschichte und Geschicke der BSB durch ihren jahrzehntelangen Dienst mitgeprägt- und mitgestaltet hatten. So würdigte Sellin den stellvertretenden Schulleiter Foos als zuverlässigen wie visionären Partner, der auch im Kollegium größtes Vertrauen genossen hatte.

Mit viel Herzblut dabei

So sei er immer zur Stelle gewesen und habe auch immer ein offenes Ohr für die Belange und Sorgen des Kollegiums gehabt. Als stellvertretender Schulleiter sei er nicht nur für die Deputatspläne, Vertretungspläne und Statistiken verantwortlich gewesen, sondern vor allem auch kluger und kreativer Kopf des Stundenplanteams. „Die Schülerzahlen an den BSB haben sich in der Wirkungszeit von Herrn Foos verdoppelt. Sie, Herr Foos, haben in allen Belangen mit viel Herzblut, auch als Pädagoge, immer wieder den Weg für diese Weiterentwicklung der Schule mitbereitet“, so Sellin. Seit November 1994 war Foos, der die Fächer BWL/VWL und Sport unterrichtete, an den Beruflichen Schulen Bretten. 2001 wurde er zum stellvertretenden Schulleiter bestellt, 2002 zum Studiendirektor ernannt. Im Juli 2015 konnte er sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern.

"Konnten Aufgaben erfolgreich meistern"

Das Ende des Schuljahres bedeutet auch für eine weitere Persönlichkeit der BSB der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. So heißt es nach über 40 Jahren für Oberstudienrätin Ute Thumm, Abschied zu nehmen. Schulleiterin Sellin und Abteilungsleiterin Nicole Roeder dankten der „bienenfleißigen“ Ute Thumm für ihr unermüdliches Wirken und verantwortungsvolles Engagement für die Abteilung drei „Übergang Schule und Beruf.“ „Gerade in den letzten Jahren musste sich die Schule durch die Beschulung von Flüchtlingsklassen und der Einführung des niveaudifferenzierten Bildungsangebotes neuen Herausforderungen stellen. Dank Ihres herausragenden Engagements, Ihrer langjährigen Erfahrung und Ihres Netzwerkes, auch über die Schule hinaus, konnten wir auch diese Aufgaben sehr erfolgreich meistern“, so Sellin in Ihren Dankesworten.

Respekt und Toleranz

Sellin hob das „Füreinander, den Respekt und Toleranz“ als Motivation für die pädagogische Arbeit Thumms hervor. So sei sie 2011 mit dem „Dafür-Preis“ ausgezeichnet worden. Daneben seien Schule und Soziales ein Herzthema für Thumm gewesen. Abteilungsleiterin Roeder dankte ihrer Stellvertreterin mit bewegenden Worten: „Ich konnte jederzeit zu dir kommen und um Rat fragen, da du mehr Erfahrung hattest, was du mich aber nie hast spüren lassen.“ Im Spätsommer 1979 trat Thumm ihren Dienst an den BSB an. Neben ihren umfangreichen Aufgaben in der Schulorganisation unterrichtete Thumm die Fächer Erziehungswissenschaften, Sport und Ernährungslehre. Im Jahre 2002 wurde sie Oberstudienrätin, im Februar 2015 konnte sie ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiern.
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