Waghäusel-Wiesental (pm) Am Samstag, 11. Juni, findet um 18 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Jodokus in Waghäusel-Wiesental (Mannheimer Straße 1) ein großes Festkonzert zu Ehren der Gengenbacher Franziskaninnen statt. Mit der Spatzenmesse von Mozart und der „Deutschen Messe“ von Franz Schubert werden zwei der beliebtesten Messvertonungen einander gegenübergestellt. Mozart vertont in seiner klassischen Missa brevis den lateinischen Ordinariumstext, während Schubert in romantischer Manier Gesänge zur Feier des heiligen Opfers der Messe nach Johann Philipp Neumann schreibt, die im Volksmund „Deutsche Messe“ beginnend mit „Wohin soll ich mich wenden“ genannt werden.
Der katholische Kirchenchor St. Jodokus widmet dieses Konzert den Gengenbacher Franziskanerinnen, die von 1895 bis 2003 segensreich in Wiesental gewirkt haben. Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten der Schwestern (100 Jahre Kirchweih der Mutterhauskirche und 150 Gründung der Kongregation vom göttlichen Herzen Jesu) ist der Kirchenchor nach Gegenbach eingeladen. Inzwischen ist eine große Schar von Projektchormitgliedern aus der Region dazu gekommen. Beim heimatlichen Konzert in Wiesental kommen nun die Gengenbacher Schwestern zum Gegenbesuch. Generaloberin Schwester Michaela Bertsch und Schwester Meinharda, ehemalige Kindergartenleiterin in Wiesental, halten geistliche Impulse. Außerdem schwingt das größte Weihrauchfass der Welt. Solisten sind Birgit Zimmermann (Sopran), Birgit Benson (Alt), Patrick Sigrist (Tenor) und Tim Fuhrmann (Bass). Chor und Solisten werden begleitet von der Sinfonietta autumnalis. Die Leitung hat Dekanatschorleiter Markus Zepp. Karten sind im Vorverkauf erhältlich bei der Sparkasse Wiesental, im kath. Pfarramt Wiesental und bei den Mitgliedern des Kirchenchores.
Autor:Kraichgau News aus Bretten |
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