Sport, Geschichte und Kultur: RSC-Radler besuchten Radsportfreunde in Wittenberg

Eine Radler-Gruppe des RSC Bretten war in Wittenberg auf den Spuren Melanchthons unterwegs

BRETTEN Wittenberg, Brettens Partnerstadt und Wirkungsstätte Philipp Melanchthons, war anlässlich des Reformationsjubiläums das Ziel einer Radlergruppe des RSC Bretten. Nach 395 Kilometern und drei Radtagen erreichte die Gruppe Wittenberg.

Eskortiert von den Wittenberger Radsportfreunden wurden die letzten Kilometer durch die Dübener Heide zum Wittenberger Marktplatz zurückgelegt. Beim Empfang im Alten Rathaus durch den Wittenberger OB Torsten Zugehör überreichten die Brettener Radler eine Grußbotschaft von OB Martin Wolff.

Beim gemeinsamen Abendessen mit den Wittenberger Radsportfreunden wurden viele Erinnerungen aus früheren Begegnungen aufgefrischt. Ganz im Zeichen von Geschichte und Kultur standen die beiden restlichen Tage. Eine Stadtführung durch die aktuelle „Katharina von Bora“ (Kaja Köhler) vermittelte anschaulich einen Einblick in das Leben von Martin Luther und seiner Familie. Ein unbedingtes Muss war auch die Visite des Wittenberger Melanchthonhauses. Objekte der Weltausstellung zum Reformationsjahr, wie das von Yadegar Asisi geschaffene 360° Panoramabild im alten Gaswerk, in dem der Künstler Wittenberg zur Zeit Martin Luthers, Kurfürst Friedrich dem Weisen oder auch Lucas Cranach lebendig nachvollziehbar darstellt und die Arbeiten verschiedener Künstler zum Thema „Luther und die Moderne“ im alten Gefängnis sowie das begehbare „Bibelhaus“ rundeten das Besuchsprogramm ab. Damit dieser Besuch kein einmaliges Ereignis bleibt, vereinbarten die beiden Vereinsvorsitzenden Gernot Hörner (Bretten) und Michael Strache (Wittenberg) einen Besuch der Wittenberger Radler in Bretten.
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