Alles zum Thema Dehom in Walzbachtal

Beiträge zum Thema Dehom in Walzbachtal

Freizeit & Kultur

Dehom in Walzbachtal: Binsheim hat eine geheimnisvolle Vergangenheit

(ch) Der heutige, ehemals zu Jöhlingen gehörende Weiler Binsheim mit seinen wenigen Aussiedlerhöfen ist erst rund 55 Jahre alt. Er wurde 1960 bis 1962 wieder gegründet, nachdem er rund 500 Jahre zuvor auf geheimnisvolle Weise verschwunden war. Der Jöhlinger Heimatforscher Jürgen Protz vermutet, dass die erstmals in einer Schenkung des Edelmanns Otto von Bruchsal im Jahr 1281 als „Bintzdam“ erwähnte Siedlung bei einer Strafexpedition des Speyerer Bischofs gegen verschwörerische Bauern nach...

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  • 10.09.16
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Die "Weinbrenner-Kirche" in Wössingen: Einzigartig in Baden ist die lange Freitreppe, die vom Pfarrhaus in gerader Linie zum Kircheneingang führt. Foto: ch

Dehom in Walzbachtal: Die Weinbrenner-Kirche ist einzigartig

(ch) Ob die klassizistische Evangelische Kirche in Wössingen, auch Weinbrenner-Kirche genannt, tatsächlich von dem berühmten Karlsruher Oberbaudirektor Friedrich Weinbrenner stammt, ist umstritten. Belegt ist lediglich, dass Friedrich Theodor Fischer, ein Schüler und Mitarbeiter Weinbrenners, die Baupläne angefertigt hat. Vor allem durch die dekorativen Eckquader aus rotem Buntsandstein unterscheidet sich der Bau von anderen Weinbrenner-Kirchen. Einzigartig in Baden ist die lange...

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  • 09.09.16
Freizeit & Kultur
Severine Moos.
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Dehom in Walzbachtal: Lieblingsplatz von Severine Moos

Der idyllischste Ort in Wössingen ist für mich der Wössinger Hof. Das Fachwerkhaus ist meiner Meinung nach das schönste Gebäude im Ort. In der Scheune entsteht schnell eine familiäre Atmosphäre, und der idyllische Innenhof lädt zum Verweilen ein. Leider wird das Areal nur selten genutzt, was ich sehr schade finde. Wir, der Musikverein Wössingen, freuen uns darüber, dass wir beim Straßenfest und in diesem Jahr erstmals auch bei unserem Maifest die Fläche nutzen dürfen. Ich denke, dass unsere...

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  • 02.09.16
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Ralf Strippel. Foto: ch
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Dehom in Walzbachtal: Lieblingsplatz von Ralf Strippel

Durch meinen Beruf als Dachdecker habe ich einen guten Überblick über den Ort - ganz nach dem Motto „viel draußen, viel oben“. Es sind die Anordnungen der Häuser, die Hanglage und die markanten Gebäude, die mich immer wieder faszinieren. Die kleinen Berge rund um Jöhlingen ermöglichen aber noch viel schönere Aussichten. Mein Favorit ist der Bollenberg und die Straße, die bis hinauf zum Wasserbehälter führt. Von einer der beiden dort aufgestellten Bänke hat man einen wunderbaren Blick auf...

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  • 02.09.16
Freizeit & Kultur
Das alte Rathaus in Wössingen aus dem Jahr 1746 war in den 1960er Jahren durch den Einwohnerzuwachs infolge der Integration vieler Heimatvertriebener zu klein geworden. 1970 wurde es zugunsten eines Neubaus aufgegeben und verkauft. Die neue Eigentümerfamilie erhielt viel Lob für die gelungene Restaurierung des denkmalgeschützten Fachwerkbaus.  Foto: ch

Dehom in Walzbachtal: Von der gemeinsamen „Geburtsurkunde“ zum gemeinsamen Weg

Beide Walzbachtaler Teilorte blicken auf eine fast 1000-jährige Geschichte zurück (ch) Auch wenn die im Zuge der Kommunalreform 1971 aus den Dörfern Jöhlingen und Wössingen gebildete Gemeinde Walzbachtal auf eine erst 45-jährige Geschichte zurückblickt, kann sie doch auf eine – um den Jöhlinger Heimatforscher Jürgen Protz zu zitieren - gemeinsame „Geburtsurkunde“ ihrer beiden Teilorte verweisen. Denn mit der Schenkung des späteren Kaisers Konrad II., der im Jahr 1024 mit Zustimmung...

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  • 01.09.16
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Dehom in Walzbachtal: Rezept für Gurkenspätzle

Rezept von Christa Würtz, Vorsitzende des Landfrauenvereins Jöhlingen Zutaten für 4 Personen 4 Eier 400 g Mehl Salz Wasser 2 Becher Sauerrahm 1 Salatgurke 4 Zwiebeln Zubereitung Eier, Mehl, Wasser und Salz zu einem Spätzleteig verarbeiten. Etwa 20 Minuten stehen lassen, damit der Kleber im Teig sich entwickelt. Unterdessen die Zwiebeln anbraten und ein wenig Zucker und Salz dazu geben wegen des Geschmacks. Gurken hobeln, mit dem Sauerrahm zu einem saftigen Salat...

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  • 01.09.16
Freizeit & Kultur
Vor dem Wössinger Seniorenzentrum Im Kronengarten erinnert seit 2011 die vom Künstler Friedhelm Zilly geschaffene Bronzefigur an die „Wössinger Mondspritzer“.
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Dehom in Walzbachtal: Von Kreizkepf und Mondspritzern

Wie Jöhlinger und Wössinger zu ihren Necknamen kamen (ch) Die Jöhlinger wurden früher von ihren Nachbarn auch „Kreizkepf“ genannt. Das lag daran, dass sie seit dem Mittelalter und bis vor 200 Jahren zum Domkapitel von Speyer gehörten und daher katholisch waren. Dafür konnten sie zwar nichts, denn damals musste sich jeder Untertan zur Konfession seiner Ortsherrschaft bekennen, aber die Mitmenschen sind nicht immer gerecht. Die vielen Wegkreuze waren den Nachbarn ein Dorn m Auge In...

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  • 01.09.16
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Historisches Ensemble: (von links) die alte Schule mit dem Speyerer Wappen über der Toreinfahrt und der heutige Speyerer Hof. Foto: ch

Dehom in Walzbachtal: Der Speyerer Hof stand ursprünglich woanders

(ch) Der Speyerer Hof in Jöhlingen ist die einzige vollständig erhaltene Fränkische Hofanlage in der Gemeinde, ein so genannter Dreiseithof aus dem Jahre 1577. Er war um 1700 Eigenbesitz des Speyerer Amtmanns, später Wirtshaus und Sparkasse. 1983 bis 1987 wurde er von der Gemeinde in originaler Art restauriert. Er beherbergt heute die Gemeindebücherei und ist Sitz der örtlichen Verwaltungsstelle. Laut Heimatforscher Jürgen Protz stand allerdings der ursprüngliche Speyerer Fron- und...

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  • 31.08.16
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Dehom in Walzbachtal: Im Wössinger Hof tagt (noch) der Gemeinderat

(ch) Mit dem 1755 erbauten Wössinger Hof verfügt auch Wössingen über eine stattliche fränkische Hofanlage. Sie war bis 1985 in Privatbesitz und wurde dann von der Gemeinde saniert und für ihre Zwecke umgebaut. Heute dient der Wössinger Hof als Sitzungssaal für Gemeinderatssitzungen, als Veranstaltungsraum, Jugendzentrum und Trauzimmer. Nach der für März 2017 geplanten Fertigstellung des neuen Rathauses soll der Gemeinderat dann dort im neuen Sitzungssaal tagen. Wenn Sie mehr zum Thema...

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  • 31.08.16
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Dehom in Walzbachtal: Im Walzbachtälchen

Wo gibt es dauernd was zu seh´n, wo bleibt ein Fremder immer steh´n, im Walzbachtälchen, im Walzbachtälchen. Wo qualmt schon 50 Jahr der Schlot, wo wählt man eher schwarz wie rot, im Walzbachtälchen, im Walzbachtälchen. Wo hat der Umweltschutz koi schlof, wo steht der schöne Wössinger Hof, im Walzbachtälchen, im Walzbachtälchen. Wo kehrt man immer gerne ein, wo trinkt man Hasensprüngler Wein, im Walzbachtäl-äl-chen. Trink, lach, sing und nimm dir für´s Leben Zeit. Trink,...

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  • 31.08.16
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Dehom in Walzbachtal: Standhafter Widerruf

Vor vielen Jahren schimpfte ein unzufriedener Bürger im Dorf herum: „Die Hälfte unserer Gemeinderäte sind doch Rindviecher.“ Daraufhin wurde er auf das Rathaus vor den Friedensrichter geladen. Der Friedensrichter war zugleich der damalige Bürgermeister, der den Mann aufforderte, seine Behauptung und Beleidigung zurückzunehmen. Die Antwort des Mannes kam prompt: „Jawoll, Herr Bürgermeister, ich nehme meine Behauptung zurück. Die Hälfte der Gemeinderäte sind keine Rindviecher.“ Anekdote von...

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  • 31.08.16
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Dehom in Walzbachtal: Friha - Früher

O Jessas, friha, do wa allas onaschd. Anschdadd Glotzkaschda had´s Abfell gewa un unsa Biffdegg, des wa s´Gselsabrod. Un vun wega rumworigsa un rumschnaiga. Ach Gott, früher war alles ganz anders. Anstelle des Fernsehens gab es Prügel und anstatt Steaks gab es Marmeladebrot. Wer nicht aß, was auf den Tisch kam, ging leer aus. Aus: Jehlingadeidsch (Jöhlinger-Deutsch), Mundart-Manuskript von Kurt Schwarz Wenn Sie mehr zum Thema lesen möchten, klicken Sie einfach auf unsere...

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  • 31.08.16
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Dehom in Walzbachtal: Wonn

Wonn dorich Weschbach laafsch un siehsch koi Kind, wonn iwa d´Kabell laafsch un schbiersch koin Wind, un wonn dorich Jehlinga laafsch un griegsch koin Schbodd, no hasch a b´sunnere Gnad voa Godd. Aus: Jehlingadeidsch (Jöhlinger-Deutsch), Mundart-Manuskript von Kurt Schwarz Wenn Sie mehr zum Thema lesen möchten, klicken Sie einfach auf unsere Themenseite: Dehom in Walzbachtal

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  • 31.08.16
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Dehom in Walzbachtal: Drei Ochsen

Ein Wössinger Bauer fuhr einst mit seinem Ochsengespann aufs Feld. Unterwegs kam ihm ein Mann entgegen, die rief: „Wo wolle denn die zwai Ochse naa?“ Darauf schlagfertig der Bauer: „Am dritten vorbei.“ Anekdote von Walter Hofer, Wössingen Wenn Sie mehr zum Thema lesen möchten, klicken Sie einfach auf unsere Themenseite: Dehom in Walzbachtal

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  • 31.08.16