Dehoim in Oberderdingen

Beiträge zum Thema Dehoim in Oberderdingen

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Dehoim in Oberderdingen
Der Amthof in Oberderdingen

Der Amthof ist das größte historische Ensemble im Ortskern Oberderdingens. Er wurde im frühen 14. Jahrhundert als Pfleghof, also Wirtschaftshof, des Klosters Herrenalb errichtet. Die Anlage umfasst neben dem Amtsgebäude, das heute als evangelisches Pfarrhaus genutzt wird, auch die Laurentiuskirche und ihren freistehenden Glockenturm, der auf den 1306/07 erbauten Kornkasten aufgestockt wurde, sowie große Wirtschaftsgebäude. Die Große Kelter ist nachgewiesen seit 1500 und wurde nach einem Brand...

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  • 28.04.21
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Zentrum geistlicher und weltlicher Macht: Den heutigen Amthof - im Bild (von links) das ehemalige Amtsgebäude mit Abtskapelle, heutigem Gebäude der Weingärtnergenossenschaft und ehemaligem Hexenturm - ließen einst Zisterziensermönche errichten. Foto: ch

Dehoim in Oberderdingen: Von Mönchen und Fabrikanten

(ch) Statt des einstigen Klosters Herrenalb sorgt heute die Industrie für Wohlstand in Oberderdingen. Dass Oberderdingen im Jahr 766 als „Tardingen“ erstmals urkundlich erwähnt wurde, ist 2016 mit der 1250-Jahr-Feier festlich begangen worden. Dasselbe Jubiläum kommt in elf Jahren auf den Ortsteil Flehingen zu, der 778/79 als „Flancheim“ ins Licht der geschriebenen Geschichte trat. Im Jahr 784 wurde unter dem Namen „Sicchenheim“ auch Sickingen erstmals aktenkundig, das 1936 in Flehingen aufging....

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  • 03.07.17
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Hut und Frack: Jürgen Friedrich führt als "August Aschinger" durch das Museum im Aschingerhaus.

Dehoim in Oberderdingen: Jürgen Fischer verkörpert August Aschinger

(ch) Gekleidet mit Hut und Frack wie einst Oberderdingens erster Ehrenbürger August Aschinger, führt Jürgen Fischer seit etwa zehn Jahren Gäste durch das Museum im Aschingerhaus und gelegentlich auch durch den Amthof. Schon viel länger ist er jeden ersten Sonntag im Monat und zu besonderen Anlässen als Gästebegleiter bei Ortsführungen aktiv. Dabei vermittelt der engagierte Rentner seinen Zuhörern auf ebenso unterhaltsame wie fundierte Weise, gewürzt mit allerlei humorvollen Anekdoten und wahren...

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  • 28.06.17
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Dehoim in Oberderdingen: Lichtmess – Oberderdingens „Nationalfeiertag“

(ch) Jedes Jahr am 2. Februar oder, falls dieser auf ein Wochenende fällt, am darauffolgenden Dienstag holen Reiter morgens an der Oberen Mühle sechs große Weißbrotlaibe ab, die an buchs- und bändergeschmückten Kreuzstangen befestigt sind. Auf ihrem Weg mit den sogenannten Mühlkuchen zum Amthof werden sie seit Anfang des 20. Jahrhunderts von Musikerinnen und Musikern begleitet. Seit 1981 haben die Grundschüler an diesem Tag schulfrei und folgen dem Zug mit ihren Weidenpferdchen und einem...

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  • 28.06.17
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Von den ursprünglich vier Wachtürmen um das Amthof-Areal ist nur der sogenannte Hexenturm erhalten geblieben. Der Toreingang daneben wurde nur zum Gemeindejubiläum 2016 errichtet und ist mittlerweile wieder abgebaut. Foto: ch

Dehoim in Oberderdingen: Kleiner Turm, grausige Erinnerung

(ch) Einst lediglich einer von mehreren Wachtürmen rund um den Amthof, erhielt der kleine Turm seinen Namen in der dunklen Zeit des religiösen Hexenwahns. Im Hexenturm wurden noch vor 500 Jahren Menschen eingesperrt, die von anderen der sogenannten Hexerei bezichtigt wurden, meist jedoch unschuldig waren. Die letzte angebliche Hexe, die dort eingekerkert war, hieß „Bogerin“ und wurde Ende des 16. Jahrhunderts zum Tod durch Verbrennen verurteilt. Heute ist im Hexenturm eine Ausstellung über den...

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  • 28.06.17
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