Interview mit HR-Managerin Mirela Cordua
Firma msgGillardon zieht von Bretten nach Karlsruhe

HR-Managerin Mirela Cordua.
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Bretten (swiz) Die Firma msgGillardon wird ihren Standort von Bretten nach Karlsruhe verlagern. Der Umzug, der nächstes Jahr über die Bühne gehen soll, hat in erster Linie mit den Vorzügen des Hochschulstandorts Fächerstadt zu tun. Daneben soll in den neuen Räumlichkeiten auch ein moderneres Arbeitsplatz-Umfeld entstehen, wie Mirela Cordua, HR-​Managerin für die Themen Development & Education, im Interview mit der Brettener Woche/kraichgau.news erklärt.

Frau Cordua, ist es zutreffend, dass msgGillardon seinen Standort in Bretten verlassen wird?
Ja, das ist zutreffend. Wir werden voraussichtlich im dritten Quartal 2022 unseren Standort von Bretten nach Karlsruhe verlagern. Die Pläne für unseren Umzug haben wir auch bereits im Mai dieses Jahres an unsere Mitarbeiter kommuniziert, um eine frühe Transparenz zu diesem Thema zu schaffen. Der Umzug fällt uns nicht leicht, da wir mit unserer Firmengeschichte stark in Bretten verwurzelt sind, aber wir glauben fest daran, dass es der richtige Weg ist.

Was sind die Gründe für diesen Standort-Wechsel?
Da gibt es mehrere Gründe. Wir wollten als expandierendes und innovatives IT-Unternehmen da sein, wo die Fachkräfte von morgen ausgebildet werden und daher die Nähe zu den Karlsruher Hochschulen suchen. Zum anderen hat sich in der Corona-Pandemie die komplette Arbeitswelt verändert. Unsere Mitarbeiter waren nun eineinhalb Jahre überwiegend mobil tätig und inzwischen haben die Kollegen und auch das Unternehmen selbst immer mehr Mehrwerte in diesem Arbeiten erkannt. Dadurch haben sich aber auch die Erwartungen an den stationären Arbeitsplatz in der Firma verändert. Denn trotz aller Vorteile der Mobilität des Arbeitsplatzes, wollen die Mitarbeiter auch die Möglichkeit haben, im Unternehmen zusammenzukommen und sich kreativ zu begegnen. Dafür braucht es das nötige Umfeld.

Und das macht eine Umstrukturierung notwendig?
Ja, denn unsere Vorstellung einer neuen Arbeitsplatz-Welt ist mit der Struktur unseres jetzigen Gebäudes leider nicht vereinbar. Wir planen in Karlsruhe ein komplett neues nutzer- und tätigkeitsorientiertes Büro-Konzept mit unterschiedlichen Zonen, in denen sich die Mitarbeiter noch besser begegnen und austauschen können. Dabei geht es uns als Unternehmen natürlich auch darum, die Produktivität zu erhöhen, vor allem aber soll diese neue Struktur auch noch mehr Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen bei den Mitarbeitern auslösen.

Werden Sie alle Mitarbeiter an den neuen Standort nach Karlsruhe mitnehmen?
Die Standortverlegung ist deutlich mehr als nur ein normaler Büroumzug. Wir haben daher sehr früh angefangen mit unseren derzeit über 160 Mitarbeitern in den Dialog zu treten. Unser Ziel ist es, alle Mitarbeitenden des Standorts Bretten auch am neuen Standort begrüßen zu können. Umso wichtiger ist uns, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, mit der sich unsere Mitarbeiter identifizieren können und in der sie sich wohlfühlen.

Es macht den Eindruck, die IT-Branche ist eindeutig ein Gewinner der Corona-Pandemie. Kann man dies auch auf msg übertragen?
In jedem Fall. Wir hatten in 2020 sogar das stärkste Jahr in der Unternehmensgeschichte der msg und haben die Umsatzgrenze von 1,1 Milliarden Euro gerissen. Und auch weiterhin haben wir starke Ziele. Wir wollen, auch für den Standort in Karlsruhe, zahlreiche neue Mitarbeiter gewinnen. Und das geht eben am besten in einer Stadt mit vielen Hochschulen im IT- oder IT-nahen Umfeld.

Die Fragen stellte Brettener Woche/kraichgau.news-Redaktionsleiter Christian Schweizer.

HR-Managerin Mirela Cordua.
Der Standort von msgGillardon in Bretten.
Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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