Gib nicht auf - Taufe bei der Bibel-Tagung in Reutlingen

Ganz im Sinne des Mottos „Gib nicht auf, das Gesetz des Christus zu erfüllen!“ haben sich sechs neue Verkündiger der guten Botschaft taufen lassen. 

Betrachtung der Grundsätze und das gründliche Nachforschen 

Ein ganz besonderes Wochenende war es für Ina Lohmiller.
„Ich war schon sehr aufgeregt, aber nun geht es mir richtig gut. Ich habe mich am Samstag taufen lassen. Vor 3 Jahren hatte ich begonnen, mich intensiv mit der Bibel zu beschäftigen. Die regelmäßige Betrachtung der Grundsätze und das gründliche Nachforschen weckten in mir den Wunsch, mich dem weltweiten Predigtwerk anzuschließen. Ganz wie es Jesus im Sinn hatte, als er seinen Jüngern damals den Auftrag gab: ´Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen´.
Besonders die Tatsache, dass er keinerlei Unterschiede machte, aus welchem Land oder welchem Kulturkreis Menschen kommen, bestärkte mich darin, dass es keine wertvollere Aufgabe geben kann, als in der heutigen unheilvollen Zeit von seiner wunderbaren guten Botschaft mit meinen Mitmenschen zu sprechen“, sagt Ina Lohmiller.

Sie alle haben die gleiche Gesinnung gezeigt wie Jesus

Zusammen mit Ina ließen sich fünf weitere Zeugen am Samstag taufen.
So auch Sebastian Wiest aus Sulzfeld. Er ist davon überzeugt, dass es auf dieser Welt viel besser aussehen würde, wenn die Nächstenliebe, die Jesus predigte und vorlebte, wirklich von uns allen eine täglich praktizierte Liebe zum Mitmenschen wäre.

„Ich habe viele Vorbilder, Menschen aus biblischen Zeiten, wie Daniel; Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus für Ihren Glauben lieber gestorben sind, als sich den Nationalsozialisten anzuschließen. Die Bauernfamilie Fundis baute 1932 einen Aussiedlerhof in der Nähe von Sulzfeld, der als Spießhof bekannt wurde.

Heinrich Fundis verweigerte als Zeuge Jehovas aus Glaubensgründen den Militärdienst und wurde deshalb am 18.12.1941 in Brandenburg hingerichtet. Aber auch Menschen von heute, wie Bruder Dennis Christensen, der sich nun seit fast einem Jahr unschuldig in Untersuchungshaft in Russland befindet.

Sie alle haben die gleiche Gesinnung gezeigt wie Jesus, nämlich - Jehova ist unser Schöpfer und er möchte, dass es allen Menschen gut geht. Das funktioniert nur mit einer selbstlosen Liebe zum Nächsten und mit der Beachtung der göttlichen Grundsätze. Ich freue mich auf die Zeit, in der einmal Menschen von allen Nationen friedlich, respektvoll und liebevoll zusammen auf dieser Erde leben werden. Auf diesem Kongress sind wir ermuntert worden, nicht aufzugeben“, so Wiest.

Autor:

Jehovas Zeugen aus Bretten

Webseite von Jehovas Zeugen
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