Brettener Team auf dritter Etappe der Tour Transalp

In den Dolomiten wird von den Teilnehmern der Tour Transalp alles abverlangt.
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  • In den Dolomiten wird von den Teilnehmern der Tour Transalp alles abverlangt.
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Unter dem Namen „Team Forchheim/Tretlager Bretten“ nehmen die Rennradfahrer Egon Fenrich und Michael Ritzkowsky vom RSC Bretten und dem befreundeten RSV Forchheim an der Tour Transalp teil (wir berichteten). Auf kraichgau.news berichten die beiden Rennradler regelmäßig über ihre Erlebnisse auf der Tour und versorgen uns mit Bildern vom Rennen.

"Die 3. Etappe der Tourtransalp führte uns heute von St. Vigil nach Sillian, dabei waren 132 Kilometer und 2.700 Höhenmeter verteilt auf vier Pässe zu bezwingen.
Zunächst führte die Strecke über den Furkelpass der uns bei sommerlichen Temperaturen schon am frühen Morgen viel Schweiß kostete.

Runde umd das Bergmassiv der Sexten Dolomiten

Über kleine Dörfer und Höfe auf wenig befahrenen Seitenstraßen ging es bis Toblach im Hochpustertal. Nun begann die Runde um das Bergmassiv der Sexten Dolomiten. Über Schluderbach, Passo Lago di Misurina, Passo Sant Antonio und Kreuzbergpass fuhren wir fast die ganze Runde um die Sexten Dolomiten.

Anstieg zum Pass San Antonio zählt zu schärfsten Prüfungen

Der Anstieg zum Passo Sant Antonio zählt zu den schärfsten Prüfungen der diesjährigen Tour Trans Alp. Bei 30 Grad mussten wir auf der Passhöhe einen zusätzlichen Stop einlegen um unsere Wasserflaschen zu füllen. Durch den Stopp mussten wir mit allem was wir noch an Reseven hatten, uns wieder an die Gruppe herankämpfen.

Abfahrt im "Belgischen Kreisel"

Kurz vor der Passhöhe zum Kreuzbergpass konnten wir die Gruppe einholen und so die Abfahrt nach Sillian im "Belgischen-Kreisel" mit einer Gesamtzeit von 4:56 Stunden bewältigen. Mit Platz 29 in unser Altersgruppe verbesserten wir uns nochmals um einen Platz in der Gesamtwertung was uns allerdings viele Körner kostete.

Wovor fürchtet sich ein Rennradfahrer am meisten?

Auch an dieser Stelle eine kurze Erklärung wovor sich ein Rennradfahrer am meisten fürchtet.

1. Hungerast: Dieser kommt schlagartig ohne Vorankündigung und es geht praktisch nichts mehr ohne entsprechende Nahrungsaufnahme. Deshalb müssen schon am Vortag die Kohlenhydrat Speicher gefüllt werden, man nennt es auch Pasta Party. Während der Fahrt müssen wir uns selbst versorgen. Dies geschieht über Banane, Nüsse und spezielle Gels.

2. Muskelkrämpfe: Können zu totalen Blockaden der Beine führen und kommen in der Regel durch den hohen Wasserverlust und dem damit verbundenen Salzverlust beim Schwitzen. Deshalb nehmen wir während einer Etappe drei bis fünf Liter, je nach Wetter, Isotonische Getränke zu uns.

Fazit der dritten Etappe

Wir freuen uns über den heutigen Verlauf des Rennens, sind uns aber auch darüber bewusst, dass die anderen Teams stark unterwegs sind."

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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