Trotz Kälte und schlechter Witterung – Jung und Alt predigen von Haus zu Haus

 

Dabei wurde auch zum Vortrag, zum Bibelstudium und zur Schlussansprache der Dienstwoche am Sonntag 6. Januar herzlich eingeladen.

(Siehe Einladung)

Matthias Benz und seine Frau Franzi haben in dieser Woche seit Mittwoch trotz ungünstiger Witterung jeden Vormittag gemeinsam mit Ihren neuen Freunden aus der Versammlung Bretten den Predigtdienst von Haus zu Haus durchgeführt. Dazu waren zwischen 30 und 40 eifrige Unterstützer hauptsächlich in Oberderdingen und Ruit unterwegs, um mit den Nachbarn über den Nutzen der biblischen Wahrheiten zu sprechen. In den Pausen gab es heißen Tee, Kakao oder ein Imbiss und dann ging es wieder weiter. Frühmorgens waren die Frühaufsteher bereits auch in Bretten tätig und an den Nachmittagen hat man neben dem Haus zu Haus Dienst vereinbarte Besuche bei Interessierten und Bibelschülern durchgeführt.

Auch am Sonntagmorgen werden die Gruppen wieder unterwegs sein und dabei auch zum Vortrag am Nachmittag einladen.

Der Vortrag um 14 Uhr hat das Thema „Wie können junge Menschen Glück und Erfolg finden?“

Danach leitet Jürgen Lorenz das Bibelstudium anhand des Wachtturmartikels mit dem Leittext:
„Kaufe Wahrheit, und verkaufe sie nicht — Weisheit und Zucht und Verständnis“ (SPR. 23:23)

Was ist das Wertvollste, was du besitzt?
Würdest du es gegen etwas weniger Wertvolles eintauschen?
Für Jehovas Diener ist das leicht zu beantworten: Für uns ist das Verhältnis zu Jehova das Wertvollste. Wir würden es für nichts auf der Welt hergeben. Auch die Wahrheit aus der Bibel ist für uns ein Schatz. Durch sie wurde die Bindung zu unserem himmlischen Vater erst möglich (Kol. 1:9, 10).

Jehova, unser großer Lehrer, hat uns durch die Bibel viel beigebracht: zum Beispiel die Wahrheit über seinen Namen und was er bedeutet, über seine anziehenden Eigenschaften, über das Lösegeld, das er aus Liebe durch seinen Sohn Jesus bezahlt hat, sowie über das messianische Königreich. Er stellt den Gesalbten Leben im Himmel in Aussicht und den „anderen Schafen“ ein Paradies auf der Erde (Joh. 10:16). Auch zeigt er uns, wie wir leben sollen. Diese Wahrheiten sind kostbar, denn durch sie kommen wir unserem Schöpfer näher. Sie geben unserem Leben Sinn.

Was ist mit der Aufforderung, Wahrheit zu kaufen, nicht gemeint?
Jehova ist ein großzügiger Gott. Er würde niemandem, der die Wahrheit sucht, etwas vorenthalten. Er hat sogar seinen lieben Sohn für uns geopfert. Jehova würde von uns nie Geld für die Wahrheit verlangen. Einmal bot ein Mann namens Simon dem Apostel Petrus Geld an, weil er die Fähigkeit haben wollte, anderen heiligen Geist zu geben. Doch Petrus wies ihn zurecht: „Dein Silber gehe mit dir zugrunde, weil du dachtest, durch Geld in den Besitz der freien Gabe Gottes zu gelangen“ (Apg. 8:18-20). Was meint die Bibel dann mit der Aufforderung: „Kaufe Wahrheit“?

Wie würdest du es erklären?
Wie können wir von Jehova Wahrheit kaufen?
In welchen fünf Bereichen müssen wir vielleicht für die Wahrheit Opfer bringen?
Wie wertvoll sollte die Wahrheit für uns sein?

Das Studienthema dazu: (Online-Version)

Nach dieser Besprechung folgt der Schlussvortrag zur Dienstwoche von Matthias Benz:
Kannst Du durchhalten wie Hesekiel?

Zu dem treuen Propheten findet man in dem Nachschlagewerk „Einsichten über die Heilige Schriften“ herausgegeben von Jehovas Zeugen:

Hesẹkiel, der Name bedeutet „Gott stärkt“
Der Sohn Busis, eines Priesters. Hesekiel befand sich unter den Gefangenen, die Nebukadnezar 617 v. u. Z. zusammen mit Jojachin nach Babylon wegführte. „Im dreißigsten Jahr, im vierten Monat, am fünften Tag des Monats“, „im fünften Jahr des Exils König Jojachins“ erhielt er von Gott die erste Vision. Er prophezeite den Juden am Strom Kebar, einem der großen Kanäle Babylons, wie Gelehrte heute annehmen. Das „dreißigste Jahr“ bezieht sich anscheinend auf das Alter Hesekiels; damals übernahm er seine Aufgaben als Prophet (Hes 1:1-3).
Da er aus einer priesterlichen Familie kam, war er zweifellos mit dem Tempel, seiner Einrichtung und der gesamten Tätigkeit dort vertraut sowie im Gesetz bewandert.

Wahrscheinlich kannte Hesekiel auch Jeremia und seine Prophezeiungen, denn Jeremia hatte in Jerusalem prophezeit, als Hesekiel noch jung war. Außerdem hatte Hesekiel noch die Herrschaft des gerechten Königs Josia in Juda erlebt, der die Baalsaltäre und die geschnitzten Bilder zerstört, den Tempel ausgebessert und sich vermehrt für die Wiederherstellung der reinen Anbetung in Juda eingesetzt hatte, nachdem man im Tempel das Buch des Gesetzes (offensichtlich ein von Moses geschriebenes Original) gefunden hatte (2Ch 34).

Die Hoffnung Hesekiels.
Hesekiel war Gott treu. Er führte alles aus, was Gott ihm auftrug, obwohl seine Tätigkeit nicht einfach war. Er war einer der Propheten, die durch Glauben ausharrten und ‘nach einem besseren Ort strebten, nämlich einem, der zum Himmel gehört’ (Heb 11:16). Hesekiel zählte zwar nicht zu der Klasse, die das himmlische Königreich bilden würde (Mat 11:11), aber er sah erwartungsvoll der Zeit entgegen, wo das Königreich des Messias aufgerichtet werden würde. Durch die Auferstehung wird er zur gegebenen Zeit die Erfüllung der Verheißung Gottes und die Segnungen der messianischen Herrschaft empfangen (Heb 11:39, 40). Hesekiel zeichnete sich durch Kraft, Mut, Gehorsam und Eifer für die Anbetung Gottes aus.


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