Der Kunsthandwerkermarkt auf dem Brettener Kirchplatz lädt zum Schauen, Staunen, Kaufen und Verweilen ein
Fundort für handgemachte Schätze

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BRETTEN (ch) Nachdem im Vorjahr vielfach sein frühes Ende schon eine Woche vor Heiligabend bedauert worden war, rückt der Weihnachtsmarkt – und mit ihm auch der Kunsthandwerkermarkt – in diesem Jahr wieder näher an die Feiertage heran. Ein Umstand, den außer den Brettener Einzelhändlern auch die Aussteller und viele Besucherinnen und Besucher aus verschiedenen Gründen begrüßen werden.

Oase der Ruhe

Zum fünften Mal in Folge lädt der Brettener Kunsthandwerkermarkt zum Schauen, Staunen, Kaufen und Verweilen in das kleine Hüttendorf auf dem Kirchplatz ein. Der Kirchplatz ist eine Oase der Ruhe im vorweihnachtlichen Trubel, an dem man durchatmen, die fast beschauliche Atmosphäre genießen und sich nebenbei von ausgefallenen Kreationen verzaubern lassen kann. Etwas abseits von Marktplatz und Fußgängerzone, aber durch die aufs Pflaster aufgebrachten Wegweiser-Sterne auch für Ortsunkundige gut zu finden, kommen dort Liebhaber nicht-alltäglicher, handgefertigter schöner Dinge und einzigartiger Geschenkideen an den beiden Wochenenden 13. bis 15. Dezember sowie 20. bis 22. Dezember wieder voll auf ihre Kosten. Man kann ungestört von Auslage zu Auslage wandern und die präsentierten handgemachten Schätze bewundern.

Märchenhafter Zauber

Ein Besuch lohnt sich nicht nur am Tage, sondern gerade auch abends. Wenn bei Einbruch der Dunkelheit die umgebenden Gebäude allmählich im Schatten der Nacht versinken, entfaltet das Hüttendorf zwischen Stiftskirche und Vogtey einen geradezu märchenhaften Zauber. Nichts lenkt mehr die Blicke von den hell erleuchteten Auslagen ab, und die zahllosen liebevoll angefertigten kunsthandwerklichen Objekte kommen im Schein von Lichtinstallationen und Lichterketten noch besser zur Geltung.

Abwechslung bei den Ausstellern

Auch für Abwechslung ist gesorgt: In die Hälfte der insgesamt 20 weihnachtlich geschmückten Hütten ziehen am zweiten Wochenende andere Aussteller ein. Wer also nichts verpassen möchte, sollte an beiden Wochenenden hingehen. Die Auswahl ist enorm, vor allem, wenn man die Wechselhütten betrachtet. Sie reicht – allein am ersten Wochenende - von handgefertigten Filz-, Stoff- und Wolle-Kreationen über Stoffaccessoires, Wollstulpen und Socken bis zu Puppenkleidern, Gold- und Silberschmuck, ergänzt durch Dekoratives aus Holz, Stoff und sogar Beton sowie weihnachtliche Gebrauchskunst wie Grußkarten, Strauch- und Baumhänger, Kerzen und Perlenengel, aber auch Nützliches wie Upcycling-Objekte, Duft-, Wärme- und Nadelkissen sowie – nicht zu vergessen – Gaumenfreuden wie Eiersahneliköre, Marmelade und Kräuteressig.

Nützliches, Dekoratives und Leckeres

Am zweiten Wochenende kommen zum Beispiel Taschen mit aufgenähten Motiven, Mützen, gefilzte Blüten und Schals, in 2000 Jahre alter Stricktechnik hergestellter Schmuck, Ohrringe, Armbänder und Ketten hinzu. Daneben Nützliches und Dekoratives aus Wolle, Holz, Weinbergwurzeln, Hirschgeweihen und anderen Naturmaterialien, selbstgemachte Seifen und Körperpflegeprodukte sowie selbstverständlich auch weihnachtlicher Schmuck und ebensolche Leckereien. An beiden Wochenenden zu finden sind seltener Schmuck, zum Beispiel aus japanischen Glasperlen, Feng Shui-Artikel, textile Kreationen wie Mützen, Tücher, Baby- und Kinderbekleidung, Handwerkliches aus Holz wie Spielsachen, Schalen, Löffel und mehr, Unikate aus Ton, aber auch allerlei Köstlichkeiten aus dem Hofladen.

Bewirtung durch Stadtwache und Bauerngruppe

Wichtig zu wissen: Das Genannte ist nur ein kleiner Ausschnitt des Angebots. Wer genau hinschaut, wird noch vieles mehr entdecken, was sich nicht nur als originelles Weihnachtsgeschenk eignet, sondern auch um sich selbst zu verwöhnen. Auf jeden Fall kann man sich sicher sein, dass es all das nirgendwo anders zu kaufen gibt. Für die spezielle Verweilqualität auf dem Kunsthandwerkermarkt sorgt zu den Marktöffnungszeiten wiederum die Stadtwache mit einem eigenen Stand, an dem es neben Winzerglühwein und Punsch auch Feines aus dem Stadtwachetopf gibt. Ebenso an beiden Wochenenden kann man sich jeweils von 14 bis 17 Uhr bei Kaffee und Kuchen von der Bauerngruppe Alt-Brettheim gemütlich in der Vogtey niederlassen.

Öffnungszeiten Kunsthandwerkermarkt

Samstag und Sonntag 12 bis 20 Uhr
Freitag 16 bis 20 Uhr

Mehr lesen Sie auf unserer Themenseite Weihnachtsmärkte im Kraichgau

Autor:

Chris Heinemann aus Bretten

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