VfB-Kegelclub reiste an den Bodensee

Die „Imperia“ im Konstanzer Hafen beeindruckte die AH Kegeltruppe besonders.
  • Die „Imperia“ im Konstanzer Hafen beeindruckte die AH Kegeltruppe besonders.
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  • hochgeladen von Christian Schweizer

Der Kegelclub des VfB Bretten hatte sich bei seinem diesjährigen Ausflug nach Konstanz an den Bodensee aufgemacht.

Bretten/Konstanz (kri) „Konstanz liegt am Bodensee, wer`s nicht glaubt soll selbst hingeh.“ Diesen bekannten Spruch nahm sich der VfB AH Kegelclub zu Herzen und reiste ans Schwäbische Meer nach Konstanz. „Einer fehlt immer“ ist der Name der Kegeltruppe, doch diesmal strafte man ihn Lügen, denn mit neun Teilnehmern war die Gruppe komplett. Dass der wahre Sinn des Reisens in dem Spruch „Der Weg ist das Ziel“ liegt, zeigte die Anfahrt, die nicht aus sturem Autobahnbolzen bestand, sondern die idyllische oberschwäbische Landschaft mit einbezog.

Rast bei Burg Lichtenstein

Einen herrlichen Blick bot die erste Rast von Burg Lichtenstein auf den Albtrauf, und der Dichter Wilhelm Hauff grüßte mit seinem geschichtlichen Werk „Lichtenstein“. Zur körperlichen und geistigen Erbauung besuchte die Truppe auf dem weiteren Weg das Benediktinerkloster Zwiefalten, wo in der barocken Klosterkirche die nötige Ruhe und in der Klosterwirtschaft die herrlichen Biere wie der „Abt“ oder das „Spezial“ aus der Zwiefalter Klosterbrauerei genossen wurden.

Kleine Irritationen bei der Wegfindung

Das „Dreigestirn“ im Cockpit des Kleinbusses war sich über die Weiterfahrt nicht ganz einig, so dass man erst gegen Abend in Konstanz eintraf. Dort empfing die Reisenden herrliches Wetter und pulsierendes Leben in der Stadt und am Seeufer. Besonders beeindruckte die von Bildhauer Peter Lenk geschaffene Gallionsfigur „Imperia“ am Ende der Mole. Die umstrittene Dame trägt leicht bekleidet König und Papst auf ihren Händen und symbolisiert die nicht unerhebliche Rolle der Kurtisanen während des Konzils 1414 -1417, bei dem Johannes Hus verbrannt und aus drei Päpsten einer gewählt wurde.

Mit der "Überlingen" nach Meersburg

Das Münster, das Konzilgebäude und die Plätze wie Fischmarkt und Marktstätte waren weitere Anlaufpunkte. Am nächsten Tag „ stieg das Schifflein auf und nieder“, denn mit der „Überlingen“ ging es nach Meersburg und „sie fuhren auf dem Bodensee“. Nach der Rückfahrt mit der „Karlsruhe“ nach Konstanz grüßte wieder die „Imperia“ und die Kegler bekamen noch etwas auf die Ohren, denn in 25 Lokalen war Jazz, Blues, Rock und mehr in der Konstanzer Altstadt angesagt. Die Brettener landeten im „Chez Leon“ wo „The Roosters“ mit der oberschwäbischen Rockröhre als Sängerin beste Unterhaltung boten.

Zum Absacker gings noch in den hotelnahen Irish Pub, die für die richtige Bettschwere sorgten. Reiseleiter und Kegelpräsident Rainer Prüfer brachte seine Jungs mit Zwischenhalt in Sigmaringen am Stadtschloss und Herrenberg mit herrlichen Fachwerkbauten wohlbehalten nach Bretten zurück.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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