Ratten in Bretten: Anwohner fühlen sich massiv belästigt

Ratten machen manchen Brettener Bewohnern das Leben schwer.
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Probleme bei Müllentsorgung in Bretten führen zu steigender Rattenpopulation.

Bretten (wh) Wenn die Dämmerung hereinbricht, kann man am Gebrüder-Harsch-Weg zahlreiche Ratten flitzen sehen. Ein Anwohnerehepaar (Namen sind der Redaktion bekannt) ist aufgrund dieser Situation zunehmend verzweifelt. „Unsere Enkelin hat Angst, auf die Terrasse zu gehen“, erzählen sie. Denn die Nager würden sich sogar bis zur Terrassentür wagen. Zweimal habe sich eine Ratte sogar schon in die Wohnung der Bewohner des ersten Stockes verirrt.

"Lösung könnte einfach sein"

Die Lösung des Problems könnte dabei sehr einfach sein, meinen sie: „Man könnte statt der Holzverschläge massive Betonhäuschen für die Mülltonnen bauen“. Oft findet man nämlich Müllsäcke, die neben den Tonnen liegen. So haben die Ratten leichtes Spiel, an Nahrung zu gelangen. Ende September hat die zuständige Immobilienverwaltung, die die Eigentümer der anliegenden Wohnungen betreut, eine Eigentümerversammlung anberaumt. Dann soll über solche Müllhäuschen diskutiert werden. Zudem könnte das Buschwerk, in dem die Ratten Sichtschutz finden, zurückgeschnitten werden. Auch zusätzliche Mülltonnen wären denkbar. Um eine dieser Maßnahmen jedoch umzusetzen, müssen sich die verschiedenen Wohnungseigentümer einig werden.

Situation verschlechtert sich seit Jahren

Nur darauf zu hoffen, dass die Nachbarn ihr Verhalten in Sachen Müllentsorgung ändern, hält das betroffene Anwohnerehepaar jedenfalls für aussichtslos, da sich die Situation bereits seit Jahren verschlechtere. „Es ist auch ein menschliches Problem“, resümieren sie. So appelliert auch Bürgermeister Michael Nöltner an die Anwohner: „Ratten haben kein Problem damit, Plastiksäcke durchzunagen. Darum gehören die Müllsäcke immer in die geschlossenen Müllbehälter“.
Bei einer Köderaktion, die noch im September oder Oktober durchgeführt werden soll, will die Stadt einen Schwerpunkt auf die öffentlichen Bereiche, also die Straßen, im Bereich des Gebrüder-Harsch-Wegs legen.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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