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Start in den Musik-Herbst mit einem CD-Paket von Universal

Radio Doria - Zwei Seiten
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  • Radio Doria - Zwei Seiten
  • Foto: Universal Music
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kraichgau.news und die Brettener Woche/Kraichgauer Bote verlosen 3x1 CD-Paket von Universal Music, bestehend aus den Alben „Zwei Seiten“ von Radio Doria, „Magie“ von Maria Voskania, „Grace“ von Lizz Wright und „Someone to watch over me“ von Ella Fitzgerald. Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden auf kraichgau.news bekannt gegeben. Die Gewinne können bei der Brettener Woche/Kraichgauer Bote (Kraichgau-Center, Pforzheimer Straße 46) in Bretten abgeholt werden.

Radio Doria - Zwei Seiten

„Das zweite Album ist immer das schwerste“, zitiert Liefers eine altbekannte Wahrheit. „Gerade deshalb sollte es besonders leicht klingen. Es sollte sich anfühlen, wie eine Hand voller Glückskekse, die man in die Luft wirft. Bloß kein zermürbender Grabenkampf um jeden nächsten Ton und jede nächste Zeile. Alle Songs sollten aus einem großen und guten Gefühl heraus entstehen und später jeden damit anstecken.“

Keine leichte Aufgabe, die Jan Josef Liefers und seine Band Radio Doria sich da gestellt haben, aber mit diesem Vibe sind er und seine Crew ins Studio gegangen.

Als erfahrener Multi-Disziplinen-Profi weiß Liefers natürlich auch, dass sowohl im Film als auch in der Musik gerade das LEICHTE oftmals am schwersten ist. Und selten gewinnt man mit dem Leichten den Blumentopf der Kritiker. „Als wir begannen, neue Songs zu schreiben, wehte gerade ein ziemlich schneidender Wind durch unser Land. Es sah aus, als würde es vor allem an der Flüchtlingsfrage auseinanderbrechen. Der Ton im Internet, aber auch in der Politik, wurde aggressiv und verächtlich, es schien die Stunde der ‚Hater‘. Und mitten in dieser Stimmung sollte nun eine Pop-Platte entstehen! Es war nicht leicht, den für uns richtigen Einstieg zu finden.“

Nun ist es soweit, das zweite Radio Doria Album ist fertig.

“2 Seiten”, so der Titel der Platte, setzt sich mit Lebensfreude und den Launen des Lebens auseinander. Es feiert den Zusammenhalt, das Miteinander, die Nachdenklichkeit und die Liebe. Also weder Weltschmerz oder herbe Rebellenpose, noch dauergrinsende “Feel-Good”- Beschallung. So, wie Liefers das Konzept für die Produktion der elf neuen Songs als Basis formuliert hat.

Das musikalische Profil von Radio Doria ist vielfältiger geworden. Von deutlich hörbaren Einflüsse aus den 80er und 90er Jahren über funky Grooves bis hin zu klassischen, fast filmmusikalischen Streichersätzen führen uns Liefers und seine Band durch das Radio Doria Universum von 2017.

“In Bewegung zu bleiben, war für mich ein weiteres wichtiges Thema der neuen Songs. Nicht nur körperlich, vor allem im Kopf!”, sagt Liefers. „Es war großartig und eine mega Erfahrung, all die Ideen auf diesem Weg mit meiner Band zu teilen, weiter zu entwickeln und wachsen und zum dem werden zu sehen, was nun entstanden ist.“

Vielleicht hat er ja auch an ein berühmtes Zitat des legendären Regisseurs Billy Wilder gedacht, der keine große Differenz zwischen einem heiteren und einem düsteren Kunstwerk konstatierte: „Der Unterschied zwischen Komödie und Tragödie ist: Ein Mann läuft eine Straße hinunter und fällt hin. Wenn er wieder aufsteht, ist es eine Komödie, und die Leute lachen; bleibt er liegen, ist es eine Tragödie.“

Maria Voskania - Magie

Es gibt Dinge im Leben, die lassen sich oft nur mit einem einzigen Wort erklären: Magie! So wie der fast märchenhafte Werdegang von Maria Voskania vielleicht: Mit erst sieben Jahren kam der leidenschaftliche Musikfan aus dem weit entfernten Armenien ins bayerische Würzburg. Damals musste sie sich gemeinsam mit ihrer Familie ganz ohne Sprachkenntnisse eine neue Existenz aufbauen – heute zählt die diesjährige DSDS-Finalistin zu den aufregendsten Vertreterinnen einer völlig neuen, modernen Form des deutschsprachigen Schlagers! Nachdem sie ihr Publikum kürzlich bereits mit den beiden Vorabsingles „Magie“ und „Ich seh‘ nur dich“ begeisterte, folgt nun mit „Magie“ das brandneue Album der heißblütigen Sängerin mit den exotischen Wurzeln!

Bereits im frühen Alter von zehn Jahren war sich Maria Voskania ziemlich sicher, irgendwann als Sängerin auf der großen Bühne zu stehen. Statt sich in den Schulferien wie ihre Freundinnen tagsüber in der Sonne am Badesee zu amüsieren, verbrachte sie stundenlang mit Gesangsübungen in ihrem Kinderzimmer und später im kleinen Homestudio ihres Vaters, mit dem sie ihre ersten eigenen Songs komponierte. Nachdem sie in der Big-Band ihrer Schule erste musikalische Erfahrungen gesammelt hatte, trat sie schließlich 2007 beim armenischen Vorentscheid des Eurovision Song Contests auf, bei dem sie einen sensationellen 2. Platz belegte. Über Umwege gelangte ihre Demo-CD zwei Jahre später in die Hände von keiner Geringeren, als Schlager-Ikone Helene Fischer, die zu diesem Zeitpunkt eine neue Band suchte – Maria Voskania wurde prompt als Backgroundsängerin engagiert! Sechs Jahre lang war die 29-Jährige in ihrem Ensemble bei Tourneen, Shows und TV-Auftritten zu hören und veröffentlichte 2014 ihr erstes eigenes Schlageralbum, mit dem sie in der Folgezeit nebenbei als Solokünstlerin auftrat. Mit „Magie“ ist die Zeit nun reif für Maria Voskania, den Schritt nach ganz vorne, ins ganz große Rampenlicht zu machen!

Lizz Wright - Grace

Als Lizz Wright vor drei Jahren das erste Mal für Concord Records ins Studio ging, schlugen ihr die Verantwortlichen ihres neuen Labels vor, ein ganzes Album mit Coverversionen aufzunehmen. Doch Wright hatte anderes im Sinn und spielte unter der Regie von Produzent Larry Klein das Album “Freedom & Surrender” ein, dessen Repertoire sich überwiegend aus Originalen zusammensetzte. “Alles hat seine Zeit”, erklärt die Sängerin damals. “Coversongs aufzunehmen ist, als würde man nach einer intensiven Recherche eine gute Hausarbeit abliefern. Das kann wirklich überraschend und auf gewisse Weise sehr kreativ sein.” Nun ist offenbar die Zeit gekommen, dies zu beweisen. Allerdings wollte Wright nicht ein Album mit x-beliebigen Coverversionen aufnehmen, sondern legte sich vorab auf das Leitmotiv “Grace” (Gnade oder auch Anmut) fest.

Für das Programm des Projekts ließ sie sich von dem Songwriter und Produzenten Joe Henry rund 70 Vorschläge machen, aus denen schließlich neun Stücke für das Album herausgefiltert wurden: Songs von Größen wie Ray Charles, Allen Toussaint, Nina Simone, Sister Rosetta Tharpe, k.d. lang, Bob Dylan, Frank Perkins und Mitchell Parish, aber auch von aufstrebenden Künstlern wie Rose Cousins und den Birds of Chicago. Die ausgewählten Stücke spiegeln Wrights ländlichen Background wider, aber auch ihre Entwicklung zum internationalen Jazzstar. Und sie enthüllen das Wurzelnetzwerk der Geschichten und Songs, das die vielfältigen Traditionen miteinander verbindet, die die Seele des US-amerikanischen Südens ausmachen. Bisher hatte Lizz Wright die Titelstücke für ihre Alben stets selbst komponiert. Doch diesmal machte sie eine Ausnahme, als sie Rose Cousins’ wunderbaren Song “Grace” hörte, der ihr aus der Seele sprach. Komplettiert wird das Repertoire durch das Stück “All The Way Here”, das Wright zusammen mit Maia Sharp selbst komponierte.

Aufgenommen wurde das Album in Los Angeles auch mit einer ganzen Reihe alter Freunde, die man teils schon von Wrights früheren Alben kennt. Da ist zunächst einmal der in Atlanta beheimatete Pianist und Chorleiter Kenny Banks Sr., mit dem Lizz schon seit zwanzig Jahren zusammenarbeitet, dann die Gitarristen Chris Bruce und Marvin Sewell, Keyboarder Patrick Warren, Bassist David Piltch und Schlagzeuger Jay Bellerose. Als Gast gibt sich außerdem Gitarrist Marc Ribot die Ehre. Und in drei Stücken (“Grace”, “What Would I Do” und “Seems I’m Never Tired Lovin’ You”) wird Wrights ausdrucksvolle Stimme noch durch einen von Banks geleiteten Kirchenchor aus Atlanta verstärkt.

Ella Fitzgerald & das London Symphony Orchestra - Someone To Watch Over Me

Ella Fitzgerald hatte die schönste Stimme des Swing und brachte Sonne in die Herzen ihrer Hörer. Jetzt wurden einige ihrer größten Hits neu mit dem Klang des berühmtesten Orchesters der Welt verschmolzen - dem London Symphony Orchestra. So luxuriös romantisch klang Ella noch nie - ein Genuss für Fans und alle die es werden wollen.

Am 25. April 2017 wäre Ella Fitzgerald, die beliebteste Jazzsängerin aller Zeiten, 100 Jahre alt geworden. Ein Jubiläum, das dieses Jahr rund um den Globus mit unzähligen Konzerten, Ausstellungen und anderen Veranstaltungen gefeiert wird. Alle lieben Ella - die Fans, die Kritiker, die Musiker, mit denen sie spielte, und nicht zuletzt all ihre Gesangskollegen und -kolleginnen. Als "First Lady of Song" ist die 1996 gestorbene Sängerin in die Jazzgeschichte eingegangen. Im Laufe ihrer Karriere brachte sie mehr als 200 Alben heraus, auf denen sie sage und schreibe über 2.000 verschiedene Songs interpretierte. Doch den Titel "First Lady of Song" verdankte sie nicht der schieren Quantität ihrer Aufnahmen, sondern der Qualität.

Zwischen 1956 und 1964 nahm Ella für Verve eine sensationelle Reihe mit Songbook-Einspielungen auf, die den Komponisten und Textdichtern Cole Porter, Richard Rodgers und Lorenz Hart, Duke Ellington, Irving Berlin, George und Ira Gershwin, Harold Arlen, Jerome Kern und Johnny Mercer gewidmet war. Legendär sind auch das "Porgy & Bess"-Album, das sie gemeinsam mit Louis Armstrong aufnahm, oder das Live-Album "Ella In Berlin", auf dem die Sängerin den Text des Songs "Mack The Knife" vergessen hatte und sich mit Improvisation brillant aus der Klemme rettete.

1994 zog sich Ella Fitzgerald aus dem Musikbusiness zurück. Zwei Jahre später, am 15. Juni 1996, starb sie im Alter von 79 Jahren in Beverly Hills.

Autor:

Wiebke Hagemann aus Bretten

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