In der Oberderdinger Spielscheune herrscht buntes Leben und Lachen

In der Oberderdinger Spielscheune in der Bremichstraße besteht für die Kinder der Gemeinde ein Haus zum spielen, toben und fröhlich sein. Betrieben wird es von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) für die Kommune.

Oberderdingen (cb) In der Oberderdinger Spielscheune in der Bremichstraße besteht für die Kinder der Gemeinde ein Haus zum Spielen, Toben und fröhlich sein. Betrieben wird es von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) für die Kommune. Im Gespräch mit dem Einrichtungsleiter, Nathanael Kögel, und seinen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Mona Lehmann aus Flehingen und Vanessa Kynast aus Sternenfels wird deutlich: Dort sind Idealisten am Werk, die sich engagiert dafür einsetzen, dass Kinder bis zwölf Jahre von Oberderdingen, Flehingen und Großvillars das reinste Spielparadies vorfinden. „Es ist uns wichtig, dass die Menschen, die bei uns mitarbeiten wollen, zu unserem Team passen“, sagt Kögel. „Ich will Sozialpädagogik studieren“, sagt Lehmann. Deshalb hilft sie gerne in der Spielscheune mit. Und Kynast arbeitet schon immer gerne mit Kindern. Beim Besuch in der Spielscheune feiert gerade Emil Schwenger aus Oberderdingen mit vielen kleinen und großen Gästen seinen sechsten Geburtstag.

Für jedes Kind einen Platz zum Spielen

Während die Kinder auf Kisten die Stockwerke runterrutschen und fröhlich spielen, findet das Geburtstagskind sogar kurz Zeit für ein Foto. „Wir kümmern uns darum, dass sich bei uns jedes Kind wohlfühlt und in Ruhe spielen kann“, sagt Kögel. Wer bei der Ankunft erst einmal ein Brettspiel machen oder einfach nur malen will, hat im Foyer an den Tischen genug Platz, Material und auch immer Mitspieler. „Ich finde es richtig schön, dass mich die Kinder mit einem Lächeln begrüßen“, sagt Kynast. Denn meist wissen die Kinder schon, was sie in der Spielscheune tun wollen. Im vergangenen Jahr hat die Spielscheune beachtliche 7.500 Besucher gehabt, die dort manchmal auch ihren Geburtstag gefeiert haben. Überdies ist die Spielscheune auch ein beliebtes Ziel für Ausflüge von Kindergärten oder Schulen. In den zwei Etagen gibt es jede Menge Spielsachen, unter anderem ein Bällebad, ein Klettergerüst und die Kisten- und Röhrenrutsche. Außerdem stehen ein Tischkicker, eine Leseecke mit Sofa und Büchern sowie eine Spielecke mit Lego zur Verfügung.

"Kinder sollen aufblühen"

„Pro Tag kommen zwischen 20 bis 40 Kinder“, berichtet Kögel. Im Winter seien es sogar zwischen 60 und 80 Kinder, das ist natürlich auch vom Wetter abhängig. Im August ist die Spielscheune geschlossen. Denn dann gibt es drei Wochen lang das Kinderferienprogramm mit Mittagessen in der Spielscheune. „Es ist uns wichtig, für Kinder einen Ort zu schaffen, an dem sie sich wohlfühlen können und wertgeschätzt sind, an dem sie aufblühen und später mit einem strahlenden Lächeln nach Hause gehen“, beschreibt Kögel, was ihm persönlich bei seiner Arbeit wichtig ist.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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