Ausbildungsbörse in Oberderdingen

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Oberderdingen (cha)  Bei der Ausbildungsbörse in Oberderdingen begrüßten die Veranstalter 40 Unternehmen aus der Region. Technische, soziale oder kaufmännische Ausbildung – die Angebote sind vielfältig. Antonia Keins und Katrin Hilpp aus den Bereichen Vertrieb und Versand der Firma Kempf aus Gochsheim empfehlen den Bewerbern auch mal etwas Außergewöhnliches zu wagen. „Wir legen noch immer Wert auf einen schönen Bewerbungsaufbau. Sauber und klar strukturierte Unterlagen sowie technisches Interesse und guten Noten in den Hauptfächern sind entscheidend. Gerne dürfen die Bewerber beim Anschreiben Kreativität beweisen,“ berichten die beiden Mitarbeiterinnen. Zu bieten habe die Firma ein familiäres Miteinander und eine enge Zusammenarbeit zwischen den Teams.

Etwas Eigenes schaffen

Auch Praktikumsplätze für die Sommerferien sind in vielen Firmen noch frei. Eigeninitiative und Engagement sind Werte, die immer wieder von den Personalern auf der Messe hervorgehoben werden. Marcel Müllmaier und Marcel Hochadel haben es bereits geschafft. Die beiden Auszubildenden der Firma Möbelmanufaktur Mayer erlernen den Beruf des Schreiners. Beide haben ihre Motivation aus den heimischen Betrieben mitgenommen. „Auch wenn wir danach streben einmal die Familienbetriebe weiterzuführen, möchten wir während der Ausbildung ein anderes Unternehmen kennenlernen,“ erzählen die Azubis. Etwas Eigenes zu schaffen und am Abend ein schönes Möbelstück aus Holz gefertigt zu haben, macht den Beruf für sie besonders. „Diese Einrichtung bleibt meist viele Jahre bis Jahrzehnte bei den Kunden,“ berichtet Hochadel stolz. Auch wenn der Beruf des Schreiners eher die Jungs anspricht, so sind auch heute in der Berufsschule Mädchen in ihrer Klasse.

"Kein Tag ist wie der andere"

Für die Lebenshilfe waren Steffen Kaps und Nadja Friedrich, Heilerziehungspfleger und Mentor, auf der Suche nach neuen Auszubildenden. „Dieses Jahr sind deutlich weniger Besucher hier auf der Messe,“ berichtet Kaps. „ Dennoch konnten wir gute Gespräche führen.“ Im sozialen Bereich ist besonders Ausdauer, Einfühlungsvermögen und Spaß an der Arbeit mit Menschen gefragt. Nach einem einjährigen Vorpraktikum, auch als FSJ möglich, kann die Ausbildung beginnen. Wer nach der Hauptschule zu ihnen kommt, kann nach der Ausbildung auch jederzeit weitermachen und sich fachlich qualifizieren. Der Beruf macht ihnen heute noch Freude, denn „kein Tag ist wie der Andere und die Menschen geben uns so viel zurück.“

Autor:

Carmen Hardock aus Region

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