Sieben BBQ-Tipps
So bastelt ihr euch einen leckeren Burger

Burgerkreationen gibt es wie Sand am Meer.
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  • Burgerkreationen gibt es wie Sand am Meer.
  • Foto: Matthias Würfl
  • hochgeladen von Christian Schweizer

(Anja Auer) Burgerkreationen gibt es ja wirklich wie Sand am Meer. Ein Blick ins Internet belegt diese Aussage. Doch heute soll es nicht um exotische Versionen gehen, sondern darum: Auf was muss ich bei einem 0815 Burger achten, damit dieser richtig lecker wird? Denn: beherrscht man einen ganz einfach gestrickten Burger, kann man sich auch an ausgefallene Varianten heranwagen…

1. Welches Fleisch verwenden wir?

Wenn von einem ganz normalen Burger gesprochen wird, handelt sich eigentlich um Rindfleisch. Das kann als Rinderhack gekauft werden. Doch Rinderhack ist nicht gleich Rinderhack. Welches Fleisch vom Rind wird denn verwendet? Und wieviel Fettanteil ist enthalten? Bezüglich dem Fettanteil: Um die 20 Prozent sollten es schon sein, sonst wird das Burger Patty zu trocken. Und bei der Fleischauswahl gilt: Je feiner das Fleisch (also zum Beispiel Entrecote) desto feiner der Burger.

2. Wie wird das Fleisch gewürzt?

Das kommt auch darauf, ob feinstes Rindfleisch verwendet wird oder einfach nur beim Zerlegen übrig geblieben Abschnitte. Bei teurem Rinderhack würde ich nur Salz und Pfeffer empfehlen. Günstigeres Rinderhack kann durchaus mit beliebigen Gewürzen aufgewertet werden.

3. Die Burger formen
Hierfür kann eine Burgerpresse verwendet werden. Doch das Wort „Presse“ bitte nicht wörtlich nehmen, denn: Wer seine Burger Patties zu stark presst, der findet später eine sehr hartes Burger Patty vor. Selbstverständlich darf auch per Hand geformt werden. Nochmals zur Burgerpresse: Pinselt diese leicht mit Sonnenblumenöl ein und das Patty hüpft nach dem Pressen wie von alleine wieder heraus. Die Dicke des Burger Patty sollte zwischen 1,5 und 2 Zentimeter betragen.

4. Wie wird das Burger Patty gegrillt?
Auf alle Fälle in der direkten Hitze bei etwa 250 Grad. Wenn auf der oberen Seite Fleischsäfte austreten ist es an der Zeit zu wenden. Ab diesem Zeitpunkt kann auch – für Cheeseburger Fans – der Käse aufgelegt werden. Das klappt natürlich nicht nur auf dem Grill sondern auch in einer Bratpfanne auf dem Herd. Wichtig nur: Keine Grillgabel verwenden, denn „eingestochene“ Burger Patties verlieren ihre Saftigkeit.

5. Die Burger Brötchen anrösten
Kurz bevor das Burger Patty fertig gegrillt ist, ist es an der Zeit die Burger Brötchen auf der Innenseite anzurösten. Die sehr weiche Innenseite wird somit ein wenig stabiler. Und eine angeröstet Innenseite nimmt auch nicht so schnell die Säfte und Saucen auf. Was wiederum zu einer schnelleren „Matschigkeit“ des Brötchens führen würde. Und in der Folge zu einem Möglichen Auseinanderbrechens des ganzen Burgers.

6. Den Burger mit „Hirn“ zusammenbauen
Schlagwort „Maulsperre“! Was hilft es einem, wenn man den größten und höchsten Burger zusammenbaut, diesen aber dann nicht einmal in den Händen halten geschweige denn davon abbeißen kann? Also gilt hier, wie so manch anderes Mal im Leben: Weniger ist oftmals mehr!

7. Die Beilagen zum Burger
Ein Burger kommt selten alleine daher. Darum hier mein Tipp: probiert es doch mit Pommes selber machen aus. Das ist gar nicht so kompliziert. Auch erlaubt sind Kroketten, ein Coleslaw oder vielleicht eine amerikanische Beilage wie Mac and Cheese.

Weitere Rezepte finden Sie auf www.die-frau-am-grill.de und dem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill

Autor:

Kraichgau News aus Bretten

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