Polizei: Kein Hinweis auf Zusammenhang zwischen Brandstiftung und KSC-Fanprojekt

Ein Brand in Karlsruhe wird wegen seiner Nähe zu einem Treffpunkt von KSC-Fans heiß diskutiert. In sozialen Netzwerken wurde gar ein Anschlag rivalisierender Fangruppen vermutet.
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  • Foto: Pixabay, ASSY
  • hochgeladen von Christian Schweizer

Nach dem Brand eines Firmengebäudes mit Reifenlager geht die Kriminalpolizei inzwischen von fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandstiftung aus. Für einen vorwiegend in sozialen Netzwerken verbreiteten Zusammenhang mit dem benachbarten Fanprojekt des KSC liegen laut der Polizei aber keinerlei Hinweise vor.

Karlsruhe (ots) Nach dem Brand eines in der Pennsylvaniastraße in Karlsruhe gelegenen Firmengebäudes mit Reifenlager am Donnerstag, 27. Oktober, sind die Emotionen und Diskussionen hochgekocht. Grund dafür ist der Umstand, dass sich in direkter Nachbarschaft des Brandes das KSC-Fanprojekt befindet. Vor dem Derby gegen den VfB Stuttgart am Sonntag, 30. November, wurden deswegen vor allem in sozialen Netzwerken Vermutungen geäußert, dass es sich sogar um einen Anschlag von Fans des VfB handeln könnte. Diesen Vermutungen hat die Kriminalpolizei nun widersprochen. Zwar gehe man davon aus, dass das Feuer, das einen Sachschaden von mindestens 800.000 Euro angerichtet hat, durch fahrlässige oder gar vorsätzliche Brandstiftung entstanden sein dürfte. Für einen Zusammenhang mit dem benachbarten Fanprojekt des KSC liegen laut Polizei allerdings keinerlei Hinweise vor. Ein technischer Defekt als mögliche Ursache sei inzwischen weitestgehend auszuschließen.

Untersuchung des Falls dauert noch an

Wie die bisherigen Ermittlungen ergeben haben, brach das Feuer außerhalb des Gebäudes im Bereich von dort gelagerten Altreifen und abgestellten Mülltonnen aus und griff in der Folge dann auf die im Innern gelagerten Radsätze, die Service-Werkstatt und ein Fotostudio über. Noch am Freitagnachmittag, 28. Oktober, waren Kriminaltechniker gemeinsam mit Brandsachverständigen des Landeskriminalamtes am Brandort, um den Fall weiter zu untersuchen.

Zeugen werden gesucht

Zur abschließenden Klärung, wie genau es zu dem Brand kommen konnte, bitten die Ermittler nun auch um Zeugenmeldungen. Interessant ist dabei, laut Polizei, insbesondere der Zeitraum einer halben Stunde vor der Brandentdeckung, also vor 20.20 Uhr. Wer um diese Zeit im Bereich des Firmenareals in der Pennsylvaniastraße/New-York-Straße und unweit der Erzberger Straße verdächtige Personen festgestellt oder sonst auffällige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0721/939-5555 zu melden.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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