Im Brettener Stadtteil laufen Keller voll / Viel Schotter wird in Ortsmitte gespült
Starkregen trifft Ruit

Die Ortsmitte von Ruit stand zeitweise unter Wasser.
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Bretten-Ruit (swiz) Im Brettener Stadtteil Ruit war es gerade 19.30 Uhr, die Ortschaftsratssitzung unter Leitung des Ortsvorstehers Aaron Treut war in vollem Gange, als am gestrigen Donnerstag, 15. Juli, der Starkregen einsetzte. "Als Erstes habe ich gesehen, wie die Dachrinnen der Festhalle, in der wir unsere Sitzung hatten, übergelaufen sind und dann kamen auch schon die ersten Feuerwehrautos", erinnert sich Treut. Er habe daraufhin die Sitzung abgebrochen, um mit seinen Räten die Einsatzkräfte beim Kampf gegen die Wassermassen zu unterstützen. Betroffen waren durch den Starkregen in erster Linie die Anwohner der Bauschlotter Straße sowie der Knittlinger Straße, der Hintere Dorfstraße und die Ortsmitte An der Salzach.

Schotter bereitete Probleme

Neben dem Wasser bereiteten den Menschen vor allem große Mengen an Schotter Probleme. "Der Schotter wurde durch das Wasser von Feldwegen und von der Baustelle oberhalb des Kindergarten-Neubaus in den Ort gespült", so Treut. Dies habe unter anderem auch dazu geführt, dass die Gulli-Einläufe schnell verstopft gewesen seien. Ebenso seien einige vollgelaufene Keller zu beklagen. Dies sei aber nicht durch Wasser von außen geschehen, erklärt Treut. Vielmehr habe das Wasser durch die überlasteten Abwasserleitungen in die Häuser gedrückt.

Geglücktes Starkregen-Management in Ruit

Dabei habe das Starkregen-Management im Großen und Ganzen gut funktioniert, betont der Ruiter Ortsvorsteher. So hätten zum einen die verbreiterten Gullis an der Bauschlotter Straße schon viel Wasser "weggeschluckt". Zum anderen habe man nach den vergangenen Starkregen- und Hochwasserereignissen auch Sandsäcke in der Ortsverwaltung gelagert, die man den Anwohnern schnell habe zur Verfügung stellen können. Dazu seien die an Privathäusern installierten Schottwände rechtzeitig eingesetzt worden. Laut Treut müsse man nun weitere Verbesserungen in Angriff nehmen, um noch effizienter gegen die Wassermassen geschützt zu sein. "Wir müssen schnellstmöglich nun auch verbreiterte Gullis auf der Knittlinger Straße installieren und die Abstände der Reinigung der Gullis sollte zur Prävention erhöht werden."

Der Artikel wird bei neuen Erkenntnissen aktualisiert.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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