Der Wald in der Region wird gekalkt

Der Staatswald wird wieder gekalkt.

Ab Ende August wird das Forstamt im Landratsamt Karlsruhe den Staatswald auf den Gemarkungen Kleinsteinbach, Söllingen, Berghausen, Etzenrot, Langensteinbach, Mutschelbach, Auerbach, Jöhlingen, Gölshausen, Oberderdingen und Kürnbach kalken. Dadurch sollen die Waldböden verbessert werden.

Landkreis Karlsruhe (swiz/lra) Wenn ab Ende August Hubschrauber über den Wäldern des Kraich- und Pfinzgaus kreisen, dann hat das nichts mit groß angelegten Suchaktionen oder Ähnlichem zu tun. Wie das Landratsamt Karlsruhe heute bekanntgab, wird ab diesem Zeitpunkt der Staatswald auf den Gemarkungen Kleinsteinbach, Söllingen, Berghausen, Etzenrot, Langensteinbach, Mutschelbach, Auerbach, Jöhlingen, Gölshausen, Oberderdingen und Kürnbach gekalkt. Wegen der großen Flächen geschieht dies mit einem Hubschrauber. Ab Mitte September wird ebenfalls im Kommunalwald Ubstadt-Weiher auf den Gemarkungen Ubstadt, Stettfeld und Zeutern und im Stadtwald Östringen auf den Gemarkungen Tiefenbach, Östringen und Odenheim gekalkt. Die Aktion wird spätestens bis Ende Oktober abgeschlossen sein.

Regeneration tieferer Bodenschichten

„Nach der vom Gesetzgeber veranlassten Einführung von Filtersystemen, ist der Säureeintrag in den Waldboden spürbar zurückgegangen. Daher erwarten wir Forstleute durch die Kalkung jetzt eine Regeneration tieferer Bodenschichten und damit eine Steigerung der Widerstandskraft der behandelten Waldbestände“, begründet der Leiter des Forstamts, Bernhard Peichl, die Aktion. Das Ausbringen von Naturkalk neutralisiere die in die Böden eingebrachten Luftschadstoffe, puffere die langfristige Bodenversauerung der Waldböden, erweitere die Durchwurzelungstiefe der Bäume und diene damit der Pflege stabiler Mischwälder. Daneben profitierten für die Umsetzung des Humus sowie für die Bodenbelüftung wichtige Organismen wie Regenwürmer, Pilze und Bakterien, so Peichl.

Mischung aus Kalk und Holzasche

Vom Helikopter aus wird eine Mischung aus Kalk und Holzasche verteilt. Die Dosis entspricht 400 Gramm Kalk je Quadratmeter Waldfläche. Durch die Befeuchtung des Materials ist die Staubentwicklung gering. Spaziergänger werden gebeten, die Waldgebiete während der Kalkungen nicht zu betreten. Für Rückfragen steht das Forstamt unter Telefon 0721 / 936-89120 zur Verfügung.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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