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Verein für Stadtgeschichte lädt zu Vortrag
„Ein höchst gefährlicher Mensch“

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Bretten (kn) „Ein höchst gefährlicher Mensch“ – Aus dem Leben des Räubers und Wilderers Johann Rothenbühler. So lautet der Titel eines Vortrages, zu dem der Verein für Stadt- und Regionalgeschichte Bretten für Montag 7. März 2022, 19 Uhr in den Bürgersaal des Alten Rathauses am Marktplatz einlädt.

Kriminalfall mit Brettener Episode

In der Karlsruher Zeitung vom 4. Mai 1824 findet sich ein Steckbrief mit Fahndungsaufruf vom Großherzoglichen Bezirksamt über den aus Rohrbach bei Sinsheim stammenden Johann Rothenbühler. Der Gesuchte war berüchtigt als Deserteur und Weltenbummler, Räuber und Wilderer, Messerstecher und Flintenheld. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde er zu den gefährlichsten Verbrechern des Großherzogtums Baden gerechnet, auch weil er seinen Verfolgern ein ums andere Mal zu entkommen vermochte. So spektakulär wie seine Taten war auch seine Festnahme, die schließlich 1825 im Schwarzwald gelang. Ein spannender Kriminalfall mit einer bemerkenswerten Episode aus unserem Städtchen.

Vortrag im Bürgersaal des Alten Rathauses

Referent Jan Wiechert, Jahrgang 1982, arbeitet für das Landesarchiv Baden-Württemberg und als freiberuflicher Autor. Die Kriminalgeschichte des deutschen Südwestens gehört zu seinen Spezialgebieten. Hierzu hat er bereits drei Bücher und diverse Aufsätze vorgelegt.
Der Kostenbeitrag beträgt fünf Euro. Der Zugang erfolgt nach den am Veranstaltungstag geltenden Corona Regelungen. Das Tragen einer FFP2-Maske, auch während des Vortrags, ist erforderlich.

Autor:

Katrin Gerweck aus Bretten

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