Stimmungsvolle Eislaterne im Schnee
Licht auf Zeit

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Die bauchigen Windlichter sind Kunstwerke mit eingebautem Verfallsdatum. Sie sehen aus wie edles Kristallglas, bestehen aber komplett aus Eis. Das Prinzip dieser frostigen Lichter ist denkbar einfach: Füllen Sie handelsübliche Luftballons mit Wasser und lassen es über Nacht draußen teilweise einfrieren.

Welches Wasser nehmen?

Damit das Eis möglichst klar wird und im Kerzenlicht funkelt und glitzert, nehmen Sie abgestandenes, entkalktes Leitungswasser oder destilliertes Wasser. So minimieren Sie feine Luftbläschen im Eis, die es milchig erscheinen lassen. Außerdem bleibt langsam frierendes Wasser klarer, sodass die Laternen bei Temperaturen zwischen minus zwei und minus vier Grad Celsius am besten gelingen. Im Eisfach geht es allerdings schneller und bequemer.

Tipp: Wenn Sie farbiges Eis möchten, mischen Sie etwas Lebensmittelfarbe ins Wasser. Dabei entstehen je nach Konzentration recht knallige Farben oder aber dezente Farbschleier.

So entstehen magische Leuchten aus Eis

Das Wasser im Luftballon darf nicht zu einer massiven Eiskugel werden. Entfernen Sie die Gummihaut, wenn das Eis im Ballon eine Stärke von – je nach Ballongröße – ein bis zwei Zentimetern erreicht hat. Das Wasser im Kern ist dann noch flüssig und wird einfach ausgekippt. Die übrig bleibende Hohlform bildet dann den Korpus der Laterne. Wenn zu viel Wasser im Ballon ist oder es doch zu lange Zeit zum Frieren hatte, kann im Ballon eine Eiskugel mit flüssigem Kern entstehen. Schaben Sie in dem Fall das Eis am „Nordpol“ mit einem scharfen Messer weg, kippen das Wasser aus und entfernen das Eis bis fast zum Mittelpunkt der Kugel. Dann bleibt eine schöne Windlichtform über.

Was Sie brauchen:
• Luftballons
• klares Wasser
• Messer
• Kl. Stück Holz oder Filz
• Teelicht oder Kerze
• ggf. Lebensmittelfarbe
• und frostige Temperaturen

Anleitung Schritt für Schritt

1. Luftballons befüllen
Befüllen Sie die Luftballons etwa zu drei Viertel mit dem vorbereiteten Wasser.

2. Ballons einfrieren
Legen Sie die Ballons an einem Platz ohne Überdach in den Schnee – am besten auf eine ebene Fläche, sodass die Eiskugel automatisch eine flache Standfläche bekommt und später nicht kippelt. Dabei zeigt der Knoten am besten nach oben. Die Eiswand ist nach etwa fünf bis sechs Stunden dick genug. Alternativ legen Sie die Ballons in den Gefrierschrank. Dort ist das Eis nach zwei bis drei Stunden dick genug.

3. Luftballon entfernen
Schneiden Sie den Ballon auf und ziehen Sie die die Hülle komplett ab.

4. Eiskugel „aufschneiden“
Stoßen Sie bei Bedarf ein Loch in die Eiskugel oder schaben Sie das Eis weg. Kippen Sie das Wasser aus und erweitern beziehungsweise glätten Sie die Öffnung mit einem Messer oder warmem Wasser. Die Öffnung muss groß genug sein, um bequem ein Teelicht oder eine Kerze hineinzustellen – und damit die Kerzenwärme den Eisrand nicht gleich wegschmilzt.

5. Unterlage schaffen
Das Teelicht auf ein kleines Stück Holz oder Filz stellen, denn die Metallhülle wird heiß und schmilzt sonst das Teelicht durch den Eisboden.

Der beste Platz für Eislaternen ist im Vorgarten oder auf der Terrasse. Auf jeden Fall eine Stelle, die man vom Fenster aus gut einsehen kann. Bei eisigem Wetter sind die Windlichter sehr langlebig und sorgen für stimmungsvolles Licht. Taut es, ist es allerdings mit der Eiskunst vorbei.

Tipp für eine „Schneeballleuchte“
Stimmungslicht auf die Schnelle: Stapeln Sie einfach mehrere Schneebälle zu einer lockeren Kugel und stelle ein Teelicht oder eine kurze Kerze hinein – fertig ist eine kleine Laterne, die eine halbe bis eine Stunde lang gedämpftes Licht gibt. Im Vorgarten platziert ist das eine schöne Geste, um Gäste zu begrüßen.

Autor:

Kraichgau News aus Bretten

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