Open Air Outlet in Bretten ein großer Erfolg
Shopping trotz heißer Temperaturen in Bretten

Hat an diesem Tag spontan ein Geschenk für seinen Neffen Samuel, einen Hoddy-Stoff mit Feuerwehrmann vor loderndem Feuer bestellt: Jürgen Veit aus Bretten (rechts) mit Ladeninhaberin Ruth Kloft (links) im Näh- & Stickzentrum Bretten.
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  • Hat an diesem Tag spontan ein Geschenk für seinen Neffen Samuel, einen Hoddy-Stoff mit Feuerwehrmann vor loderndem Feuer bestellt: Jürgen Veit aus Bretten (rechts) mit Ladeninhaberin Ruth Kloft (links) im Näh- & Stickzentrum Bretten.
  • hochgeladen von Christian Schweizer

Bretten (war) „Es war heute belebt und die Leute freuen sich, dass wieder was in der Stadt los ist und man wieder bummeln gehen kann“, zieht Yvonne Nüssle, Inhaberin von Nüssle Wohnaccessoires in Bretten, ein positives Fazit der Premiere des "Open Air Outlet" (wir berichteten) in der Melanchthonstadt. Trotz der Hitze hatten sich am vergangenen Freitag traditionell zum Höhepunkt des kalendarischen Sommers zahlreiche Kundinnen und Kunden zur neuen Veranstaltung  des Einzelhandels in die Geschäfte der Brettener Innenstadt gewagt. Als „superschön“ empfanden Vera Fuhr, die seit 1975 in Bretten lebt und arbeitet und ihre Freundin und Geschäftskollegin, Birgit Kicherer, aus Maulbronn den Tag. „Wir haben den ganzen Tag gearbeitet. Und da meinte meine Kollegin ‚Weißt Du, was wir jetzt machen?‘" Unter anderem im Modehaus Martin wurden die beiden Frauen dann auch fündig. Nachdem erfolgreichen Einkauf ließen es sich die Frauen überdies nicht nehmen, den Abend bei einem Getränk in einem der umliegenden Restaurants ausklingen zu lassen. "Wir haben noch meine Tochter Isabel angerufen und zusammen etwas getrunken, fast wie ein Urlaubstag“, sagte Vera Fuhr begeistert. 

"Bei uns steppt der Bär"

„Wir sind sehr zufrieden, bei uns steppt der Bär. Es war zwar sehr warm draußen, aber hier drin war es für die Kunden schön kühl“, zeigte sich auch der Inhaber des Modehaus Martin, Andreas Drabek, gegen 19 Uhr an diesem Tag zufrieden. Er stellte fest, dass sein Aktionsmarketing nach wie vor berechtigt sei, wenn es auch durch die Corona-Krise nur bedingt stattfinden könne, ohne die üblichen Verköstigungen. Ebenfalls zufrieden äußerte sich eine Mitarbeiterin bei tic... tac... Pohl. So sagte sie, dass seit 18.30 Uhr mehr los gewesen sei, wohingegen sich der Mittag noch ruhiger gestaltet habe. „Es sind doch viele noch in ihrem Garten oder im Schwimmbad gewesen“, vermutete sie. „Ich denke, die Kleiderbranche ist gerade noch mehr gefragt. Wenn es so weitergeht, ist es aber okay." Heike Böhm, Inhaberin vom Damenbekleidungsgeschäft formvollendet und eine der Sprecherinnen der Interessengemeinschaft Brettener Innenstadt (IGBI) schaut ebenfalls positiv auf den Tag: "Ich dachte erst, viele möchten nicht bei 30 Grad einkaufen gehen. Ich bin aber trotzdem zufrieden. Wir haben es probiert und wollten uns einfach wieder als Gemeinschaft präsentieren. Die Kunden haben sich auch sehr über den Service und die Klimaanlage gefreut." 

"Den Einzelhändlern treu bleiben"

„Das Wetter ist okay und ich bin zufrieden mit dem Open Air-Outlet. Heute Mittag waren es zwar weniger Leute, aber jetzt ab 18 Uhr hat es sich wieder gefüllt", sagte Astrid Doppler vom Schuhfachgeschäft „Regifine Schuhe und mehr...“. Ihr Wunsch sei aber ganz klar, "dass die Kunden trotz Corona noch mehr in die Läden kommen und uns Einzelhändlern treu bleiben." Der Einzelhandel sei es ja auch, der eine Stadt wie Bretten ausmache, ergänzte Cornelia Vallon von Vallon Optik. Nach 25 Jahren als Einzelhändlerin habe sie an diesem Tag daher die Sorge bewegt, was man noch tun könne, um die Menschen zu solchen Veranstaltungen in die Innenstadt zu locken. Sie habe sich auch gefragt, ob ein zeitlich begrenztes Angebot wie das Outlet eher für die Bekleidungsbranche interessanter sei.

Musik von der Modern Music School

Musikalisch umrahmt wurde das Event von der Modern Music School unter der Leitung von Hendrik Böttcher. Dieser spielte zusammen mit zwei Musikerinnen, Sängerin Lisa Hohmann und Yvonne Köse an der Gitarre, an vier verschiedenen Stationen in der Innenstadt. Insgesamt spielte die neu-gegründete Formation insgesamt zwölf Lieder in einem Programm von einer Stunde. So sei das Trio noch dabei, sein Programm aufzubauen und auszutesten, gemäß des Mottos „Was passt noch zu uns?“

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Kraichgau News aus Bretten

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