Neues System für Bioabfalleinsammlung gut angelaufen
Abfallgebühren im Landkreis Karlsruhe bleiben 2022 unverändert

„Seit Beginn des Jahres können Haushalte zusätzlich die getrennte Sammlung von Bioabfällen nutzen und das neue System ist erfolgreich angelaufen“, berichtete Landrat Christoph Schnaudigel.
  • „Seit Beginn des Jahres können Haushalte zusätzlich die getrennte Sammlung von Bioabfällen nutzen und das neue System ist erfolgreich angelaufen“, berichtete Landrat Christoph Schnaudigel.
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  • hochgeladen von Christian Schweizer

Landkreis Karlsruhe (kn) Die Abfallgebühren für die Haushalte bleiben im Landkreis Karlsruhe im kommenden Jahr unverändert. Diesen Beschluss hat der Kreistag in seiner Sitzung vom 18. November gefasst. Auch die bisherigen Regelungen mit jährlich zwei Vorauszahlungen und vier Pflichtleerungen für die Hausmüllbehälter bleiben unverändert. Um die steigenden Kosten zu decken, will der Landkreis auf Überschüsse der Vorjahre in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro zurückgreifen.

System für Bioabfalleinsammlung "erfolgreich angelaufen"

„Seit Beginn des Jahres können Haushalte zusätzlich die getrennte Sammlung von Bioabfällen nutzen und das neue System ist erfolgreich angelaufen“, berichtete Landrat Christoph Schnaudigel. Da zu erwarten sei, dass die ökologischen Ziele erreicht würden, seien Lenkungsmaßnahmen bei den Abfallgebühren nicht erforderlich, weshalb neben der Biotonne auch die Gebühren für den Restmüll gleichbleiben könnten. Die Kosten für die Wertstoff-, Grünabfall-, Sperrmüll- und Bioabfallsammlung im Bringsystem sind weiterhin in den Jahresgebühren berücksichtigt. Die Gebühren für die Entsorgung von Gewerbeabfällen und Erdaushub bleiben im kommenden Jahr ebenfalls unverändert.

Steigerung der Einnahmen von rund 0,4 Millionen Euro

Bei der Mengenplanung rechnet der Landkreis damit, dass sich die Entwicklung aus dem Vorjahr fortsetzt. Die Zahl der Biotonnen und der Starter-Sets für das Bringsystem werde 2022 voraussichtlich weiter steigen. Gerechnet wird mit einer Steigerung der Einnahmen von rund 0,4 Millionen Euro. Auf der anderen Seite würden jedoch die Kosten, zum Beispiel für die Verwertung von Biomüll sowie für die Tonnen und Abfallsäcke, steigen. Für die Sammlung und Verwertung von Wertstoffen und Sperrmüll sei ebenfalls mit höheren Kosten zu rechnen. Steigende Entsorgungsmengen und die Preisentwicklung summieren sich auf, so dass der Landkreis 2022 mit einem Anstieg der Kosten von rund 3,6 Millionen Euro kalkuliert. Dem gegenüber stehen weitere Gebührenüberschüsse aus den Vorjahren, was voraussichtlich auch im Jahr 2023 stabile Abfallgebühren möglich mache, so Schnaudigel.

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Kraichgau News aus Bretten

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