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Ab 31. Januar Vollsperrungen und Umleitungen
Bauarbeiten in Ortsdurchfahrt Pfinztal-Berghausen gehen Ende Januar weiter

Die Zeiten des freien Durchgangsverkehr sind für Autofahrer im Pfinztaler Teilort Berghausen ab 31. Januar erst einmal wieder Geschichte.
  • Die Zeiten des freien Durchgangsverkehr sind für Autofahrer im Pfinztaler Teilort Berghausen ab 31. Januar erst einmal wieder Geschichte.
  • Foto: Thomas Söllner - stock.adobe.com
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Pfinztal-Berghausen (kn) Die Zeiten des ungehinderten Durchgangsverkehrs sind für Autofahrer im Pfinztaler Teilort Berghausen ab 31. Januar erst einmal wieder Geschichte. Ab diesem Tag sollen die Sanierungsarbeiten der Ortsdurchfahrt wieder aufgenommen werden. Seit Ende Juli wird die B293 in Berghausen unter Vollsperrung saniert. Parallel dazu wird auch die Grundwasserwanne auf der B293 und der K3541 abschnittsweise saniert. Sollte nichts dazwischenkommen, sollen die kompletten Arbeiten am 7. Mai dieses Jahres abgeschlossen sein. Das hat das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe mitgeteilt. Für einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten brauche es laut RP aber vor allem stets geeignete Witterungsverhältnisse. So seien unter anderem die umfangreichen Erdarbeiten bei gefrorenem oder stark aufgeweichtem Boden um einiges schwieriger abzuschließen.

Welche Arbeiten stehen noch aus?

Auf der "To-do-Liste" der Bauarbeiter stehen indes auch bei guten Witterungsverhältnissen noch viele Punkte. So wird die B10 zwischen der Tannenstraße und Georgstraße grundlegend erneuert. In diesem Zug wird auch der Gehweg zwischen Kaltenbergstraße und Jasminweg saniert. Aufgrund der vorliegenden Fahrbahnbreiten müssten die Arbeiten nach Angaben des Regierungspräsidiums unter Vollsperrung der B10 stattfinden. Im Einmündungsbereich der B293 in die B10 (sogenannte "Laubkreuzung") wird die stationäre Ampel erneuert. Zudem finden in diesem Bereich Umgestaltungen im Gehwegbereich statt. Auf der B293 muss der bisher ausgesparte Bereich zwischen Oberlinstraße und Beginn der Grundwasserwanne saniert werden. In diesem Abschnitt liegen laut RP entsprechende Fahrbahnbreiten vor, sodass die Arbeiten unter halbseitiger Sperrung stattfinden können.

Verbesserte Radfahrersicherheit an Knotenpunkt

Weiterhin wird die Einmündung der Weiher- beziehungsweise Gewerbestraße in die B293 umgebaut. Dabei wird der Gehweg verbreitert und die Rampe zur Fußgängerampel barrierefrei ausgebaut. Auch die Einmündung der Brückstraße in die B293 wird baulich angepasst. Dieser Knotenpunkt sei aktuell insbesondere für Radfahrer noch ein häufiger Unfallpunkt und soll nach den Arbeiten eine verbesserte Radfahrersicherheit gewährleisten, so das Regierungspräsidium. Im Zuge des Umbaus wird auch der Überbau der Pfinzbrücke teilweise erneuert und umgestaltet. Entlang der Grundwasserwanne werden zudem die umlaufenden gemeinsamen Geh- und Radwege erneuert und dabei auch mehrere hundert Meter Geländer ersetzt. Dies gilt auch für die Fußgängerbrücke über die K 3541. Aufgrund einer früheren Überschneidung mit einer Gemeindemaßnahme wurden darüber hinaus auf der K 3541 stellenweise nur provisorische Asphaltschichten eingebaut. Diese werden nun aus- und endgültig eingebaut. Mit dem Ziel einer durchgehenden Deckschicht umfasst dies auch den Einmündungsbereich der Breitenfeldstraße.

Umleitungen und Sperrungen während der Bauarbeiten

Voraussichtlich ab Montag, 31. Januar, beginnen die Arbeiten auf der B10 in Richtung Karlsruhe. Dafür muss die Bundesstraße zwischen Georgstraße und Friedrichstraße voll gesperrt werden. Für die Dauer der Arbeiten werden die im letzten Jahr ausgewiesenen Umleitungsstrecken wieder in Betrieb genommen. Das bedeutet, dass auch die B293 zwischen Jöhlingen und Berghausen wieder gesperrt werden muss. Auf der B293 werden für die Dauer der Sperrung Schrankenanlagen installiert, die dem Busverkehr und den Einsatzkräften eine Befahrung ermöglichen.

Altbekannte Umleitungen für den Verkehr

Am Einmündungsbereich der Laubkreuzung ist ausschließlich die Nord-Ost-Beziehung in beide Richtungen befahrbar. Der Anliegerverkehr aus und nach Karlsruhe wird erneut über die innerörtliche Umleitung (Gewerbestraße aus Richtung Karlsruhe, die Weiherstraße in Richtung Karlsruhe) abgewickelt. Für den Durchgangsverkehr gelten dann wieder folgende Umleitungsstrecken: Die nördliche Umleitung in Richtung Jöhlingen beziehungsweise Bretten führt ab dem Knotenpunkt B10 / B3 bei Durlach über die B3 nach Norden (Weingarten, beziehungsweise Bruchsal). Verkehrsteilnehmer mit den Zielen Söllingen beziehungsweise Pforzheim werden ab dem Knotenpunkt B10 / B3 über die B3 nach Süden geführt. Die Umleitung führt durch Durlach über die K9654 (Rittnertstraße) nach Stupferich und weiter nach Kleinsteinbach auf die B10. Die Gegenrichtungen werden analog ausgewiesen. Die Arbeiten an der B10 sollen bis 11. März 2022 abgeschlossen werden.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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