Etwa 100 Gefährder im Südwesten

Von den derzeit rund 100 sogenannten islamistischen Gefährdern in Baden-Württemberg schätzt Innenminister Thomas Strobl (CDU) etwa die Hälfte als besonders gefährlich ein.
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Von den derzeit rund 100 sogenannten islamistischen Gefährdern in Baden-Württemberg schätzt Innenminister Thomas Strobl (CDU) etwa die Hälfte als besonders gefährlich ein.

Stuttgart (dpa/lsw) Von den derzeit rund 100 sogenannten islamistischen Gefährdern in Baden-Württemberg schätzt Innenminister Thomas Strobl (CDU) etwa die Hälfte als besonders gefährlich ein. Sie würden so eingestuft, weil man von ihnen wisse, dass sie in Kriegsgebiete gereist sind und sich dort im Umgang mit schweren Waffen und Sprengstoffen geübt haben, sagte Strobl am späten Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "Markus Lanz". "Aber allein das ist noch keine Straftat. Da finden Sie keinen Richter, der eine solche Person verurteilt", erklärte Strobl.

"Leute laufen nicht unbeobachtet herum"

Die betreffenden Leute liefen allerdings auch nicht unbeobachtet herum, betonte der Minister. "Die ganz Gefährlichen haben wir mit großem Personalaufwand im Grunde genommen unter Beobachtung. Aber, das will ich einfach mal klar sagen: Das ist natürlich ein Gefahrenpotenzial." Nach dem Anschlag in Straßburg sucht die Polizei auch in Baden-Württemberg weiter intensiv nach dem mutmaßlichen Täter Chérif Chekatt. Der 29-Jährige hatte hier wegen Einbrüchen im Gefängnis gesessen, war aber - anders als in seinem Heimatland Frankreich - in Deutschland nicht als Gefährder eingestuft.

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