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„Verlässlicher Finanzpartner“: Volksbank-Chef Roland Schäfer über das erfolgreiche Geschäftsjahr 2017

Roland Schäfer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Bruchsal-Bretten eG
  • Roland Schäfer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Bruchsal-Bretten eG
  • Foto: Volksbank Bruchsal-Bretten
  • hochgeladen von Chris Heinemann

Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017 standen bei der Volksbank Bruchsal-Bretten eG die Zeichen auf Wachstum, sowohl bei Kundeneinlagen und Kreditvolumen als auch bei der Mitgliederzahl.

BRETTEN/BRUCHSAL (ch) 208 Millionen Euro mehr betreutes Kundenvolumen, 123 Millionen Euro mehr gewährte Kundenkredite, ein Bilanzgewinn von 2,8 Millionen Euro und 1430 neue Mitglieder: Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017 standen bei der Volksbank Bruchsal-Bretten eG die Zeichen auf Wachstum. Und das trotz schwierigem Marktumfeld mit anhaltendem Niedrigzinsniveau und erheblichen regulativen Belastungen, wie es im Bilanzbericht heißt. Wir haben den Vorstandsvorsitzenden der Volksbank, Roland Schäfer, zu den Ursachen des Erfolgs befragt.

Herr Schäfer, treibt Ihnen die noch immer nicht vollständig überwundene Bankenkrise die Kunden zu?
Roland Schäfer: Ich führe unser Kundenwachstum nicht ursächlich auf die Bankenkrise zurück. Bereits seit über 150 Jahren zeigen uns unsere Kunden und Mitglieder ihr Vertrauen und wenden sich an uns. Unser Geschäftsmodell hat sich bewährt. Wir haben es geschafft, unseren Kunden und Mitgliedern zu zeigen, dass wir ein verlässlicher Partner für sämtliche Finanzangelegenheiten sind. Mit der hohen Qualität unserer Genossenschaftlichen Beratung sind wir Wegbegleiter unserer Kunden und Mitglieder in allen finanziellen Angelegenheiten.

In diesem Jahr feiert die Volksbank den 200. Geburtstag eines der Urväter ihres genossenschaftlichen Geschäftsmodells, Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Welche Vorteile bietet dieses Geschäftsmodell ihren Kunden heute noch?
Dass die Genossenschaftsidee in der heutigen Zeit attraktiver denn je ist, zeigt die Ernennung der Idee Raiffeisens zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit. Über eine Milliarde Menschen sind weltweit Teil einer Genossenschaft, davon allein über 22 Millionen in Deutschland. Unsere Bank ist mit 48.230 Mitgliedern die größte Personenvereinigung in der Region. Das Besondere: Unsere Mitglieder sind nicht nur Kunden, sondern auch Teilhaber „ihrer“ Bank. Hilfe zur Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung stehen im Fokus, nicht das ständige Streben nach Gewinnmaximierung. Die wirtschaftliche Förderung unserer Mitglieder steht für uns an oberster Stelle. Dies erreichen wir unter anderem mit unserer Mitmachbank, in der unsere Mitglieder aktiv mitmachen und mitentscheiden können. Sei es persönlich in Workshops oder Veranstaltungen oder digital über unser digitales Mitgliedernetzwerk.

Wie stellt sich die Volksbank ihrer gesellschaftlichen Verantwortung?
Als regionale Genossenschaft vor Ort übernehmen wir Verantwortung für Gesellschaft und Region. Mit unserer Stiftung gelingt es uns, regionale Vereine, Verbände und Institutionen in aktuellen Projekten zu fördern und zu unterstützen. Mit „Viele schaffen mehr“, unserer digitalen Crowdfunding-Spendenplattform, ermöglichen wir es Vereinen und gemeinnützigen Einrichtungen, nachhaltige Projekte mit der Unterstützung zahlreicher kleiner Spender zu finanzieren. Auch engagieren wir uns sehr stark in der finanziellen Bildung junger Menschen der Region. Sei es im Kindergarten, wo wir den Kindern den Umgang mit Geld und dessen Wert spielerisch vermitteln oder in unseren Kooperationsschulen, wo unsere Mitarbeiter in Fachvorträgen und Workshops Schülerinnen und Schüler zu den Themen Schuldenprävention, Online-Banking, Sparen und Anlegen und vielem mehr informieren.

Wie reagiert die Volksbank auf die Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung?
Die Ausrichtung auf die Anforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden und Mitglieder hat bei uns oberste Priorität. Mit der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung verändern sich diese Anforderungen und Bedürfnisse. Wir passen uns auf verschiedene Weisen an diese veränderten Anforderungen an, beschäftigen uns in allen Bereichen unserer Bank sehr intensiv mit den Neuerungen der Digitalisierung und entwickeln uns stetig weiter. Mit unserer Innovationswerkstatt gelingt es uns, digitale Innovationen zu verfolgen, zu untersuchen und auszuprobieren, um damit den Mitglieder- und Kundennutzen zu steigern.
Die Fragen stellte Chris Heinemann

Autor:

Chris Heinemann aus Bretten

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