Klimaliste BW nominiert Landtagswahlkandidatinnen im Wahlkreis Bretten
"Wissenschaft als Handlungsbasis und Mitgefühl im Herzen"

Johanna Krischke (links) und Sina Keßler sind die KlimalisteBW-Kandidatinnen für die Landtageswahl 2021 in Baden-Württemberg.
  • Johanna Krischke (links) und Sina Keßler sind die KlimalisteBW-Kandidatinnen für die Landtageswahl 2021 in Baden-Württemberg.
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Bretten (kn) Die Partei KlimalisteBW nimmt Gestalt an.  Am 12. November 2020 trafen sich drei Mitglieder der Partei zur ersten Mitgliederversammlung des Wahlkreises Bretten. Dabei wurden die Kandidatinnen für die Landtageswahl 2021 in Baden-Württemberg bestimmt. Gewählt wurde Johanna Krischke. Die 23-Jährige befasst sich in ihrem Studium mit den Auswirkungen der Menschen auf das Klima und umgekehrt: „Die Klimakrise stellt die derzeit größte Bedrohung für das Leben auf diesem Planeten, wie wir es kennen, dar. Um die Klimakrise bewältigen zu können, brauchen wir eine stabile Gemeinschaft, in der wir uns aufeinander verlassen können. Mit der Wissenschaft als Handlungsbasis und Mitgefühl im Herzen, sollten die Entscheidungen über unsere Zukunft getroffen werden", so Krischke.

Sina Keßler als Ersatzkandidatin gewählt

Als Ersatzkandidatin tritt Sina Keßler, 26 Jahre, ebenfalls Studentin (Politik, Soziologie, Verwaltung) und Kernzeitbetreuerin, an. Ihr liegt vor allem die Vereinbarkeit von Klimagerechtigkeit und Landleben am Herzen: „Klima geht alle etwas an - auch auf dem Land! Hier ist das Thema gefühlt noch nicht so ganz angekommen, obwohl gerade hier so viel zu tun ist. Vom gefühlten 'Autozwang' aufgrund fehlendem oder unzureichendem ÖPNV und Fahrradwegen über 'Schottergärten' bis hin zu einer allgemeinen Sensibilisierung für die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen durch die menschengemachte Aufheizung unseres Klimas. Schließlich hängt alles irgendwie miteinander zusammen und beeinflusst sich gegenseitig.“ 

KlimalisteBW in Freiburg gegründet

Die KlimalisteBW wurde im September 2020 in Freiburg von Aktiven aus der Klimabewegung gegründet. Als wohlhabendes Land sieht sie Baden-Württemberg in einer besonderen Verantwortung. Es könne Vorbildfunktion übernehmen und zeigen, dass die notwendigen Klimaschutzmaßnahmen möglich und politisch umsetzbar sind. Zentrales Ziel der Partei ist nach eigenen Angaben ein sozial gerechtes Leben und Wirtschaften. Der Fokus liegt gemäß dem Pariser Klimaschutzabkommen in der Einhaltung des 1,5 Grad Ziels.

Autor:

Havva Keskin aus Bretten

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