Handballer verlieren unglücklich in Malsch

TSVG Malsch – TV Bretten 21:19 (10:9)

Malsch/Bretten/Sulzfeld 25.11.2017 - Unter den schlechtesten Voraussetzungen reisten unsere Herren am Samstagabend nach Malsch. Nach dem bisher unglücklichen Spielplan hatte man sich darauf eingestellt endlich was Zählbares aus einer Partie mitzunehmen. Nachdem sich die letzten Wochen aber abgezeichnet hatte, dass wir nicht mit der vollen Besetzung antreten können und der Versuch einer Spielverlegung durch die Gastgeber abgelehnt wurde, waren die Vorsätze für den ersten Sieg eher Wunschdenken als Realität.

Nachdem klar war, dass Spielmacher Patrick Hecker aus familiären Gründen fehlen würde, mussten Florian Tüx und Hannes Koch kurz vor Spielbeginn krankheitsbedingt absagen und ein weiterer Spieler fehlte aus unbekannten Gründen. So waren lediglich 2 Feldspieler auf der Bank, die während den letzten Wochen nicht trainieren konnten. Die Voraussetzungen waren daher zwar äußerst unglücklich, aber unsere Jungs waren gewillt sich davon nicht beeindrucken zu lassen. Mit der Vorgabe ruhig zu spielen und geschlossen aufzutreten, gingen wir in die Partie.

Von Beginn an entwickelte sich das Spiel genauso, wie es vom Trainer vorgegeben wurde. Diszipliniert und abgeklärt schafften es unsere Jungs den Ball lange in den eigenen Reihen zu halten, um die körperlich stark überlegenen Hausherren möglichst lange beschäftigen zu können. Geduldig warteten sie immer auf ihre Chancen, die leider zu selten genutzt wurden. So konnten wir uns trotz einem in der ersten Hälfte gut aufgelegten Stefano Pede im Tor nicht absetzen. Wie schon in vielen Partien davor schien es nur eine Frage der Zeit zu sein bis uns die Kräfte ausgehen und sich der Gegner so entsprechend absetzen würde. Doch dieses Mal blieben wir dran und so stand es zur Pause 10:9 für die Hausherren. Um Ruhe bedacht fiel die Pausenansprache gelassen aus und die Mannschaft wurde darauf eingeschworen die Spielweise beizubehalten und im Abschluss konsequenter zu arbeiten.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit sollte dies auch weiter umgesetzt werden. Trotz Manndeckung gegen Manuel Blum, der die Mannschaft hervorragend führte und auch in der Abwehr über 60 Minuten eine hervorragende Leistung zeigte, und Paul Buchwald, wurden wir nicht aus dem Konzept gebracht. Über eine 11:13 Führung in der 40. Minute gerieten wir 8 Minuten später wieder 2 Tore ins Hintertreffen. Aber auch das brachte unsere Jungs nicht aus der Ruhe. Beim Stand von 19:19 in der 58. Spielminute hatten wir die Chance wieder in Front zu gehen, ließen aber eine 100%ige Chance liegen und kassierten im Gegenzug einen Gegentreffer. Marcel Feldpausch (mit 5 Treffern bester Schütze der Gastgeber) war es dann, der 20 Sekunden vor Spielende die entscheidende 2 – Tore – Führung für Malsch markierte.

Unter dem Strich war es frustrierend bei der Spielanalyse konstatieren zu müssen, dass vielleicht nur ein einziger zusätzlicher Auswechselspieler genügt hätte, um die Partie für uns zu entscheiden. Mussten doch unsere Leistungsträger über 60 min. eine hart umkämpfte Partie bestreiten. So ist es nicht verwunderlich, dass die Kraft fehlte, um die entscheidenden Situationen für uns zu entscheiden. 5 oder 10 Minuten Pause hätten hier sicherlich geholfen.

Trotzdem gilt den Spielern, die hervorragend aufgetreten sind der Respekt des Trainers, da sie sich über 60 Minuten teuer verkauften und alles gaben, die Ausfälle zu kompensieren.

Nun haben wir 2 Wochenenden Pause und damit die Gelegenheit alle Krankheiten auszukurieren. Dann geht es an die Vorbereitung auf das letzte Spiel in diesem Jahr 16. Dezember im Sparkassen Sportpark in Sulzfeld. Dort kommt es dann zur Partie gegen die SG Königshofen/Sachsenflur und damit zur erneuten Chance auf einen doppelten Punktgewinn. Die Mannschaft wird hoffentlich alles dafür tun, um im Anschluss an das Spiel bei der Weihnachtsfeier mit dem ersten Sieg der Saison das Handballjahr 2017 ausklingen lassen zu können.

Es spielten: Stefano Pede, Heiko Barth (beide im Tor), Manuel Blum (7/2), Paul Buchwald (4), Maximilian Sormani (1), Alex Fain, Marcel Hussung, Ivan Stojchevski (5), Florian Hertle, Michael Reichert (2)

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