Servicethema Gesundheit: Europäische Impfwoche der WHO 2019

Wie schütze ich auf Reisen meine Gesundheit? Sicher in den Urlaub und zurück – ohne unliebsame Souvenirs. Reisemediziner geben Tipps zu Nah- und Fernreisen am Lesertelefon am 25. April von 10 bis 16 Uhr unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 0909290.
  • Wie schütze ich auf Reisen meine Gesundheit? Sicher in den Urlaub und zurück – ohne unliebsame Souvenirs. Reisemediziner geben Tipps zu Nah- und Fernreisen am Lesertelefon am 25. April von 10 bis 16 Uhr unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 0909290.
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Wie schütze ich auf Reisen meine Gesundheit? Sicher in den Urlaub und zurück – ohne unliebsame Souvenirs. Reisemediziner geben Tipps zu Nah- und Fernreisen am Lesertelefon am 25. April von 10 bis 16 Uhr unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 0909290.

pr-nrw. Ob Amrum oder Alpen, Türkei oder Thailand – die Lust der Deutschen am Reisen ist ungebrochen: Fast zwei Drittel aller Bundesbürger werden in diesem Jahr laut einer Umfrage im Auftrag der BAT Stiftung für Zukunftsfragen verreisen.1 33 Prozent der Befragten zieht es zu Zielen in Europa und rund elf Prozent in noch weitere Ferne . Unabhängig vom Reiseziel hängt das ungetrübte Urlaubsvergnügen entscheidend davon ab, ob man die „schönste Zeit des Jahres“ gesund genießen kann. Dem Impfschutz auf Reisen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Denn eine Begegnung mit einem Krankheitserreger, gegen den kein Schutz besteht, kann das jähe Ende aller Urlaubsträume bedeuten – oder nach der Rückkehr ein unliebsames, möglicherweise gefährliches Reisesouvenir. Über vorgeschriebene und empfohlene Impfungen sowie weitere wichtige Maßnahmen vor dem Start in den Urlaub informieren Reisemediziner anlässlich der Europäischen Impfwoche am Lesertelefon.

Lebensmittelhygiene und Intimkontakte

Eiswürfel im Drink? Na, klar! Frische Muscheln im Hafenrestaurant? Lecker! Wer denkt schon daran, dass solche Kleinigkeiten eine Leberentzündung durch die Infektion mit Hepatitis A-Viren verursachen können? Nicht von ungefähr trägt die Erkrankung bei Reisemedizinern auch den Beinamen Reisehepatitis. Überall dort, wo die Trinkwasserqualität unsicher und Lebensmittelkontrollen unzureichend sind, ist mit einem Ansteckungsrisiko zu rechnen. Die meisten Infektionen treten nach Angaben des Reise-Infoservice fit-for-travel.de bei Reisen in die Türkei, nach Ägypten oder in den asiatischen Raum auf . Obwohl eine Hepatitis A in der Regel von selbst ausheilt, sind schwere Krankheitsverläufe nicht auszuschließen. Da Nahrungsmittel und Trinkwasser nicht anzusehen sind, ob sie Hepatitis A-Viren enthalten, bietet die Impfung den einzigen wirkungsvollen Schutz. Das gilt ebenso für die Hepatitis B, die durch Intimkontakt, aber auch beim Tätowieren oder Piercing übertragen werden kann. Das Virus ist aufgrund seiner hohen Konzentration im Blut ansteckender als HIV und kann in zehn Prozent der Fälle zu einer chronischen Leberentzündung führen, die unter anderem das Risiko für Leberkrebs erhöht.

Kleine Plagegeister – großes Risiko

Für die Übertragung schwerer Reiseerkrankungen wie Malaria, Dengue, Gelbfieber oder die Japanische Enzephalitis sind vergleichsweise kleine Tierchen verantwortlich: Mücken. Dank guter klimatischer Bedingungen in Urlaubsregionen im asiatischen, süd- und mittelamerikanischen sowie im afrikanischen Raum stellen sie ein immer und überall auftretendes Ansteckungsrisiko dar. Ein konsequenter Mückenschutz senkt zwar das Übertragungsrisiko, schließt es jedoch nicht sicher aus. Gegen Gelbfieber und Japanischer Enzephalitis, bietet eine Impfung einen verlässlichen Schutz. Von deutlich größeren Tieren hingegen wird eine hierzulande fast schon in Vergessenheit geratene Krankheit übertragen: die Tollwut. Besonders in asiatischen oder afrikanischen Urlaubsländern können zum Beispiel streunende Hunde die Krankheit übertragen, die ohne Behandlung tödlich verläuft. Die Global Alliance for Rabies Control beziffert die Zahl der Todesfälle auf jährlich rund 59.000 . Einziger zuverlässiger Schutz ist auch in diesem Fall eine Impfung.

Rechtzeitig an Reisegesundheit denken – und anrufen

Wer erst an seine Gesundheit auf Reisen denkt, wenn es ans Kofferpacken geht, ist meist zu spät dran. In vielen Fällen, wie zum Beispiel bei Masern, Diphtherie, Wundstarrkrampf oder Keuchhusten, muss die Impfung rechtzeitig vor Reisebeginn erfolgen, damit ein Impfschutz aufgebaut wird. Reisemediziner raten daher, sich zwei bis drei Monate vor Reisebeginn mit Fragen zum Thema Reisegesundheit zu befassen: Reicht mein Impfschutzes für die geplante Urlaubsreise im Sommer aus? Wie lange vor der Abreise ist eine abgeschlossene Immunisierung gegen Hepatitis A möglich? Mit welchen Krankheitserregern ist an meinem Urlaubsziel zu rechnen und welche Impfungen gibt es? Wie lange hält der Impfschutz an? Wo finde ich einen Reisemediziner in meiner Nähe?

Alle Fragen rund um die Themen Reisegesundheit und Reise-Impfschutz beantworten die Experten am Lesertelefon:

• Prof. Dr. med. Karl-Heinz Herbinger; Facharzt für Arbeitsmedizin, Tropenmedizin, Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin, Ludwig-Maximilians-Universität München
• Dr. med. Wolf Groth; Facharzt für Allgemeinmedizin, Dipl. Tropenmediziner, BCRT Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin
• Dr. med. Anne Kuhn; Fachärztin für Innere Medizin, BCRT – Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin
• Dr. med. Albrecht von Schrader-Beielstein; Allgemeinarzt und Arzt für Naturheilverfahren, Praxis für Reise- und Tropenmedizin, Wörthsee bei München

Rufen Sie an! Am Donnerstag, den 25. April 2019 von 10 bis 16 Uhr.
Der Anruf unter 0800 – 0 90 92 90 ist aus allen deutschen Netzen gebührenfrei.

Autor:

Christian Schweizer aus Bretten

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