Buga Heilbronn
Bundesgartenschau soll 3500 Menschen Wohnraum bieten

Die Bundesgartenschau Heilbronn hat ihr Besucherziel knapp übertroffen.
  • Die Bundesgartenschau Heilbronn hat ihr Besucherziel knapp übertroffen.
  • Foto: Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH
  • hochgeladen von Christian Schweizer

Heilbronn (dpa/lsw) Die Bundesgartenschau Heilbronn hat ihr Besucherziel knapp übertroffen. Bis zum Ende der Veranstaltung am 6. Oktober rechnet Geschäftsführer Hanspeter Faas mit 2,3 Millionen Gästen; das sind 100.000 mehr als ursprünglich erwartet. Knapp sechs Monate lang wurde auf 40 Hektar einstigem Brachland Gartenbau in Verbindung mit nachhaltiger Architektur präsentiert.

Ein "Gesamtkunstwerk" in Heilbronn

Als "Gesamtkunstwerk" lobte Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel die Gartenschau. Sie habe eine "Atmosphäre der Leichtigkeit und Lebensfreude" in die Stadt gebracht, sagt der SPD-Politiker. "Wir hatten im Gemeinderat von Anfang an eine positive Stimmung für die Buga wie auch in der Stadt." An starken Tagen besuchten 30.000 Besucher die Ausstellung, berichtete Faas. 70 Prozent der Gäste stammten dem Buga-Geschäftsführer zufolge aus Baden-Württemberg, knapp 30 Prozent reisten aus anderen Bundesländern an und zwei Prozent aus dem Ausland. Von der Veranstaltung profitiert hat laut Steffen Schoch vom Heilbronn Marketing die gesamte Stadt: Sowohl die Anzahl der Übernachtungsgäste als auch der Stadtführungen sei stark gestiegen.

Gesamtkosten von 190 Millionen Euro

Gekostet hat die Bundesgartenschau ungefähr 190 Millionen Euro. 140 Millionen Euro seien in die dauerhafte Entwicklung des Geländes investiert worden, berichtete Faas. 50 weitere Millionen Euro habe die eigentliche Gartenschau gekostet. Die Stadt Heilbronn habe angeboten, zehn Millionen Euro zuzuschießen. "In dem Rahmen werden wir bleiben", bestätigte Faas.

Stadtquartier für 3.500 Menschen

Für Oberbürgermeister Mergel haben sich die Ausgaben gelohnt. "Mit der Buga als Katalysator betreiben wir Stadtentwicklung", sagt der Politiker. Auf dem Buga-Areal soll innerhalb der nächsten fünf Jahre ein neues Stadtquartier entstehen mit Wohnungen für 3.500 Menschen sowie 1.000 Arbeitsplätzen. "Heilbronn hat die Messlatte für künftige Bugas hochgehängt", erklärte Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenbaugesellschaft. Die nächste Bundesgartenschau wird 2021 in Erfurt stattfinden.

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Kraichgau News aus Bretten

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